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Druck auf Befehl

Drucker von der Kommandozeile steuern

Wie heißt mein Drucker?

Ein schneller Blick in die printcap gibt den Überblick, welche Druckerwarteschlangen eingerichtet sind:

[esser@dual lpr]$ cat /etc/printcap | grep ^lp
 lp:\
 lp2:\

In diesem Beispiel heißen die beiden vorhandenen Warteschlangen also "lp" und "lp2".

Der Name der Warteschlange kann den Befehlen über die Option "-P[name]" (z. B. "-Plp" oder "-Plp2") übergeben werden. Wird diese Option nicht verwendet, gehen alle Tools davon aus, dass Sie den "Standard-Printer" verwendet sollen. Welcher das ist, hängt von zwei Bedingungen ab:

  • Falls eine Umgebungsvariable $PRINTER gesetzt ist, enthält diese den Namen des Standard-Druckers.
  • Ist $PRINTER nicht gesetzt, dient der erste Warteschlangeneintrag in der /etc/printcap als Standard.

Was kommt dann? lpq

Eine Übersicht über den aktuellen Inhalt der Warteschlange gibt es jederzeit mit dem Kommando lpq (bzw. lpq -Pname); hier werden alle Druck-Jobs in der Reihenfolge angezeigt, in der sie an den Drucker geschickt werden (Abbildung 2). Wichtig ist dabei die Job-Nummer, denn über diese können Sie einen Job auch wieder abbrechen, ohne dafür die restlichen Druckaufträge auch zu stoppen. Im Mehrbenutzerbetrieb ist auch die Spalte Owner von Wert, denn über diese erfahren Sie sofort, welcher Kollege oder Mitbewohner den Drucker über Stunden mit Handbuch-Ausdrucken quält. "lpq" steht übrigens für "line printer queue".

Abbildung 2: lpq zeigt die Druckaufträge an

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Infos zum Autor

Hans-Georg Eßer

Hans-Georg Eßer

Hans-Georg Eßer ist Chefredakteur der Zeitschrift EasyLinux, Doktorand an der Uni Erlangen-Nürnberg und seit Mitte der 90er begeisterter Linux-Anwender.


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