out of the box
Es gibt tausende Tools und Utilities für Linux. "out of the box" pickt sich die Rosinen raus und stellt pro Monat ein Progrämmchen vor, das wir für schlichtweg unentbehrlich oder aber zu Unrecht wenig beachtet halten.
Wer eigene Webseiten ins Netz stellt, erzeugt diese auf die eine oder andere Art. Sei es mit einem einfachen Texteditor oder mit einem HTML-Editor, der nach dem WYSIWYG-Prinzip arbeitet, es kann in beiden Fällen Fehler geben. Mit tidy steht ein Werkzeug zur Verfügung, das Ihnen hilft, "saubere" und standardkonforme HTML-Dokumente zu erstellen.
Optimaler Müll
Oft liest man auf WWW-Seiten den Schriftzug "optimiert für Netscape Navigator" oder "optimiert für Internet Explorer". Tatsächlich bedeutet diese angebliche Optimierung aber, dass die Benutzer anderer Browser mit falsch oder unvollständig dargestellten Seiteninhalten rechnen müssen. Besser ist es, gültige Standards zu benutzen, die die Mehrzahl der Browser unterstützt.
Dass tidy sich sehr genau an HTML-Standards hält, kommt nicht von ungefähr. Es wird von Dave Raggett im Rahmen des WWW-Konsortiums (W3C) entwickelt, das genau diese Standards ausarbeitet. Doch bevor tidy für Sie aufräumt, müssen Sie es installieren.
Aus verlässlicher Quelle
Von der tidy-Homepage (http://www.w3.org/People/Raggett/tidy/) oder von der Heft-CD holen Sie sich dazu das Quellen-Archiv und installieren es mit den folgenden Kommandos:
tar xzf tidy4aug00.tgz cd tidy4aug00 make su (root-Passwort eingeben) make install ; exit
Lief diese Prozedur fehlerfrei ab, können Sie tidy einem ersten Funktionstest unterziehen.



