Homebanking-/Finanz-Software Moneyplex 1.0
Eine gute Nachricht für alle Linux-Anwender, die bisher mangels geeigneter Finanz-Software unter Linux ihren (Online-) Zahlungsverkehr notgedrungen noch unter Windows verwalten müssen: Die Aalener Firma Matrica wird in Kürze ihre HBCI-fähige Homebanking-/Finanz-Software Moneyplex in einer nativen (!) Linux-Version auf den Markt bringen.
Laut Angaben eines Firmenmitarbeiters wurde das einstmals für den OS/2-Markt konzipierte Moneyplex für den heutigen Einsatz unter Linux bzw. Windows völlig überarbeitet und erweitert. Zum Funktionsumfang gehören Internet-Banking nach dem HBCI-Standard (bei manchen Banken auch noch über das PIN-/TAN-System) und umfangreiche Auswertungs- und Finanzverwaltungsmöglichkeiten wie Buchführung, Einnahme-/Überschussrechnung und Statistiken. Der Umstieg auf Moneyplex soll dank eines guten Import-Filters für nahezu alle in der Windows-Welt gängigen Datenformate von Finanzprodukten (MS Money, Quicken,…) besonders einfach möglich sein.
Moneyplex wird es voraussichtlich in mindestens zwei Varianten geben: Die Business-Version (150--200 DM) wird sich von der Standard-Version (rund 100 DM) vor allem dadurch unterscheiden, dass man in ersterer mehrere Mandanten verwalten kann. Darüber hinaus wird Matrica dem Interessierten auch optionales Zubehör wie z. B. Kartenleser-Hardware anbieten. Möglicherweise wird es für einen entsprechenden Aufpreis sogar ein Bundle-Angebot mit einer Linux- und einer Windows-Version von Moneyplex geben.
Matrica versicherte, dass man bemüht sei, Moneyplex nicht nur auf den allerneuesten, sondern – mit gewissen Grenzen – auch auf inzwischen schon etwas älteren Linux-Distributionen lauffähig zu machen. Ab Mitte August soll für Interessierte eine "Final-Public-Beta" zum Download bereitstehen. Das Endprodukt gibt´s (hoffentlich) kurze Zeit später direkt bei Matrica oder alternativ bei einigen Händlern. http://www.matrica.de
X11-Fenster-Manager Sawfish 1.0
Flexibel erweiterbar, nett anzusehen, aber nicht zu monströs – diese Kriterien waren den Entwicklern des Gnome-Desktops wohl besonders wichtig, als sie Sawfish – damals noch Sawmill – zum Standard-Fenster-Manager kürten. Mittlerweile hat Sawfish Version 1.0 erreicht und erfreut sich – trotz durchaus vorhandener Alternativen – unter GNOME-Anhängern immer noch großer Beliebtheit. Dies liegt vermutlich nicht zuletzt daran, dass sich der Fenster-Manager mittels einer Lisp-ähnlichen Skriptsprache namens "librep" sehr weitgehend an individuelle Benutzerbedürfnisse anpassen lässt und es inzwischen eine große Auswahl an Sawmill-Themes gibt. http://sawmill.sourceforge.net/ http://sawmill.themes.org/



