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K-splitter

01.09.2001
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Für viel Aufregung sorgte die Präsentation von reaktivate auf dem diesjährigen Linuxtag in Stuttgart. Hinter diesem Namen versteckt sich nichts anderes als eine auf dem Emulator Wine basierende ActiveX-Erweiterung für KDEs Konqueror.

Das mag nicht allen gefallen, denn Microsofts ActiveX-Technologie ist wegen erheblicher Sicherheitsbedenken schon lange in der Diskussion. Entgegen vielen anderslautenden Gerüchten wird reaktivate daher kein Standardbestandteil künftiger KDE-Versionen. Wer die Software benutzen will, muss sich ganz bewusst dafür entscheiden und bekommt sie nicht etwa klammheimlich untergeschoben wie bei Windows.

Für all diejenigen, denen es in den Fingern juckt, das Ganze einmal auszuprobieren: Die vorgestellte Lösung befindet sich laut den Entwicklern Malte Starostik und Nikolas Zimmermann noch in einem sehr frühen Entwicklungstadium. Theoretisch soll später jedes ActiveX-Element im Konqueror laufen, im Moment sind jedoch noch einige Komponenten nicht zu reaktivate kompatibel, so etwa Microsofts Windows Media Player. Derzeit arbeiten die Developer nach eigenen Angaben verstärkt daran, das Apple-QuickTime-Plugin lauffähig zu machen. Erfolgreich getestet wurden bereits die ActiveX-Elemente Macromedia Shockwave Flash 5 sowie der Macromedia Shockwave Player 8.

Abbildung 1: Konqueror mit Flash-Control

Aethera wechselt die Fronten

Aethera, der Messaging- und Groupware-Client für KDE, nimmt nicht nur langsam, aber sicher immer stabilere Formen an, sondern hat auch die Fronten oder besser gesagt den Server gewechselt. Ab sofort findet man die neuen Beta-Versionen nicht mehr auf der Homepage der Entwicklerfirma theKompany.com, sondern unter http://sourceforge.net/projects/aethera/.

Aethera (Abbildung 2) kann Mails versenden und empfangen sowie Kontakte, Notizen, Aufgaben, Termine und To-Do-Listen verwalten. Neu in der vierten Beta-Version sind vor allem erste Ansätze einer Korganizer-Unterstützung zur Terminplanung, deutlich verbesserter IMAP-Support sowie die vollständige Drag&Drop-Implementation.

Abbildung 2: Alles aus einer Hand

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