Achtung, Aufnahme!
Digitaler Linux-Videorekorder im Eigenbau, Teil 1
Kanalwechsel und Programmübersicht
Mit den Tasten hoch und runter können Sie ohne das Menü den Fernsehkanal umschalten, oder über die Zahlentasten direkt einen Kanal anspringen. Alternativ finden Sie im Hauptmenü unter Punkt 2 eine Auflistung aller Kanäle mit Wahlmöglichkeit (siehe auch Abbildung 4).
Im Menü Programm (Punkt 1) finden Sie das aktuelle Fernsehprogramm des gerade laufenden Senders. Über die grüne Taste, hier [F2], bekommen Sie eine Übersicht, welche Sendung gerade auf welchem Sender läuft, wie in Abbildung 3 zu sehen.
Aufnahme und Wiedergabe
Die Aufnahme-Funktion soll als letzte beschrieben werden. Im Hauptmenü können Sie jederzeit mit der roten Taste ([F1]) den gerade laufenden Film aufnehmen. Voreingestellt ist eine Dauer von 2 Stunden, unter Punkt 3 können Sie die Zeit verlängern oder einen früheren Aufnahmestop eingeben. Sie können die Aufnahme aber auch jeder Zeit über den sechsten Punkt im Hauptmenü und anschließende Bestätigung der Sicherheitsabfrage mit OK beenden, wie in Abbildung 4 gezeigt. Die Aufnahme erhält den Namen des Senders mit voran gestelltem "at" und kann über Punkt 4 des Hauptmenüs, wie in Abbildung 5 zu sehen, abgespielt oder gelöscht werden.
Damit endet der erste Teil unseres Workshops. Teil zwei wird eine Bauanleitung für den Infrarot-Empfänger, die Einbindung einer Fernbedienung sowie die Beschreibung weiterer Menüpunkte von VDR enthalten. Mit den hier vorgestellten Befehlen können Sie bereits die Grundfunktionen des Linux-Videorekorder nutzen und selbst weiter experimentieren.
Infos
[1] DVB-Bezugsquellen und -Treiber: http://www.linuxtv.org/dvb
[2] Homepage von VDR: http://www.cadsoft.de/people/kls/vdr
[3] Zusätzliche Dateien zum Artikel: http://www.linux-magazin.de/pub/listings/user/2001/09/vdr



