Home / LinuxUser / 2001 / 08 / Roaring Penguin Software's DSL-Software

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(271 Punkte bei 22 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Gut gebrüllt

Roaring Penguin Software's DSL-Software

01.08.2001 Wessen Linux-Distribution noch kein komfortables DSL-Frontend mitbringt, der wird sich über das freie Konfigurations-Tool von Roaring Penguin Software freuen: DSL in wenigen Schritten.

DSL bietet den zur Zeit schnellsten Internet-Zugang, der für Privatpersonen erschwinglich ist, aber auch für kleinere Unternehmen kann ein DSL-Router eine günstige Möglichkeit sein, alle Mitarbeiter ins Internet zu bringen, auch wenn hier die günstigen Flatrate-Tarife ausscheiden, da deren Vertragsbedingungen eine Mehrfachnutzung des Zugangs ausschließen.

Alles, was Sie zum Aufbau einer DSL-Verbindugn benötigen, ist neben einer bereits eingerichteten und funktionierenden Netzwerkkarte den PPP-Daemon pppd (in Version 2.3.7 oder besser), welches auch zur Einwahl via Modem verwendet wird - daneben natürlich die hier beschriebene Software rp-pppoe, die Sie auf der Heft-CD finden. Als Standard-Paket ist der PPP-Daemon (im Paket ppp) in der Regel installiert; sollte Ihre Version zu alt sein, verwenden Sie die aktuellste Version von ftp://cs.anu.edu.au/pub/software/ppp/ppp-2.4.1.tar.gz (oder von der Heft-CD).

Schnell-Installation

Anders als bei den meisten Programmpaketen, die im Source-Code vorliegen, ist bei rp-pppoe kein Unix-Dreischritt ./configure; make; make install notwendig: Entpacken Sie als Administrator root das Paket (z. B. in /usr/local/src, wechseln Sie in das neue Verzeichnis rp-pppoe-3.0 und geben Sie dort

[root@dual /root]# ./go-gui

ein. Dadurch werden in zwei Schritten die Kommandozeilen-Tools und ein komfortables GUI, tkpppoe, übersetzt und installiert; das GUI startet bei Erfolg sofort und erlaubt die Einrichtung der DSL-Verbindung (Abbildung 1).

Abbildung 1: "./go-gui" übersetzt und startet das Frontend

Wir gehen nun durch die ersten drei Tabs des Konfigurationsdialogs; die Einstellungen im vierten (Advanced) können Sie unverändert übernehmen.

Basic

Unter Connection Name tragen Sie den Namen Ihres Internet-Providers ein, z. B. "T-Online". Das Feld User Name enthält den vom Provider für die Einwahl vergebenen Namen; eine Besonderheit ist aber, dass wegen der Direktverbindung zur Gegenstelle (ohne Verwendung einer Einwahl-Rufnummer) bei DSL hier zusätzlich kenntlich gemacht werden muss, welcher Provider verwendet wird:

  • Bei T-Online wird an die User-ID der Form "123456789012345612345678901234560001" noch die Kennung "@t-online.de" angehängt, also: "123456789012345612345678901234560001@t-online.de",
  • bei 1&1 Internet wird hingegen vor den Benutzernamen (etwa "1234-567" noch ein "1und1/" gesetzt, also: "1und1/1234-567". T-Online und 1&1 sind die wohl verbreitetsten Anbieter einer DSL-Flatrate; nutzen Sie die Dienste eines anderen Anbieters, sollten Sie der Dokumentation entnehmen, wie der Username zu ergänzen ist. Das Feld Network können Sie leer lassen, und in Password geben Sie das Passwort an, das Sie vom Provider erhalten haben.

Abbildung 2: Basic - hier geben Sie Ihre Benutzerdaten ein

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1526 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Hans-Georg Eßer

Hans-Georg Eßer

Hans-Georg Eßer ist Chefredakteur der Zeitschrift EasyLinux, Doktorand an der Uni Erlangen-Nürnberg und seit Mitte der 90er begeisterter Linux-Anwender.


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...