GNOME Unterstützung

Um neuen Programmierern den Einstieg in GNOME zu erleichtern, wurde die GNOME-Love-Mailing-Liste [8] eingerichtet, in der viele verhältnismäßig einfache Aufgaben sowie Unterstützung angeboten werden. Parallel dazu wurde auch das GNOME-To-Do-System [9] wiederbelebt, das sich gerade im Hinblick auf GNOME 2.0 schnell füllen sollte.

Eine weitere Möglichkeit, sich mit der Architektur von GNOME vertraut zu machen ist die Behebung von ein paar Bugs: Neben Bugzilla [10] wurde zu diesem Zweck eine Bugsquad-Mailingliste [11] eingerichtet.

Gramps

Sobald sie mehr als ein paar Generationen umfasst, wird Genealogie sowohl in der Recherche wie in der Aufbereitung der Daten sehr umständlich. Zumindest die Aufbereitung kann aber von Programmen wie Gramps [12] wesentlich vereinfacht werden. Gramps erstellt eine gzipte XML-Datenbank, in der die einzelnen Personen sowie deren Familienverhältnisse erfasst werden. Zusätzlich lassen sich noch Informationen wie Bilder der Personen und genealogische Quellen verwalten. Innerhalb dieser Datenbank lässt sich nach bestimmten Kriterien, wie zum Beispiel den früher von der US-Regierung verwandten Soundex-Codes, suchen und ordnen. Wirklich interessant machen das Programm aber erst die zahlreichen Reports, die aus der Datenbank generiert werden können: Neben einer einfachen Ahnentafel und einem komplexen Familiengraphen kann Gramps die Genealogie auch als Web-Page aufbereiten. Dabei lässt sich das Aussehen der Web-Seiten zumindest teilweise durch Templates beeinflussen. Unter Tools findet man außerdem zahlreiche Werkzeuge, um zum Beispiel die Art der Verwandtschaft zwischen zwei Personen zu berechnen. Hier lässt sich auch die Integrität der Datenbank überprüfen, wobei Gramps keinerlei Informationen darüber gibt, wo bestimmte Fehler aufgetreten sind. Ein weiteres Manko ist, dass Gramps bei der Auswahl möglicher Kinder auch solche anbietet, die älter als die ausgewählten Eltern wären. Gerade bei großen Datenbanken verlangsamt das erheblich die Arbeit.

Da Gramps auch das verbreitete GEDCOM-Format versteht, ist es für mittelgroße Datenbanken durchaus ein gutes Programm (Abbildung 1).

Abbildung 1: Eine kleine Genealogie der Ganslandts

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