Demnächst Treiber für Kyro-II-Grafikkarten?

Bislang schauen Besitzer von 3D-Grafikkarten, die mit dem aktuellen Kyro-II-Chipsatz (PowerVR) bestückt sind, unter Linux sprichwörtlich in die (dunkle) Röhre. Glaubt man den Aussagen eines ehemaligen Mitarbeiters der Imagination Technologies Group, zu der neben PowerVR Technologies auch der Grafikkartenhersteller Videologic Systems gehört, dann stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass es in einigen Monaten von Seiten des Herstellers auch für Linux Kyro-Treiber geben wird. Laut Angaben des Informanten war zum Zeitpunkt seines Ausscheidens aus IMG intern bereits ein 2D-Treiber (XAA-Komponente des X-Servers) lauffähig. Wenn Sie eine 3D-Grafikkarte mit Kyro-II-Chip besitzen oder den Kauf einer solchen in Erwägung ziehen und diese auch unter Linux verwenden möchten, dann empfehlen wir Ihnen, bei mindestens einer der unten aufgeführten E-Mail-Adressen (PowerVR, STMicroelectronics, Guillemot) eine Linux-DRI-Treiber-Anfrage zu stellen, damit der Druck auf die Hersteller steigt, schnellstmöglich auch Treiber für das freie Betriebssystem anzubieten. http://www.imgtec.com/ mailto:devrel@powervr.com developer.relations@st.com http://de.guillemot.com/brand/support/form-video.html

Neue Distributionen

Die SuSE GmbH, deutscher Marktführer im Bereich Linux-Distributionen, bietet seit Mitte Juni eine aktualisierte Version ihrer Distribution an. SuSE 7.2 kann wieder einmal mit topaktuellen Kenndaten und einigen Neuigkeiten aufwarten: Kernel 2.4.4, XFree86 4.0.3, KDE 2.1.2, Gnome 1.4, Unterstützung für das Euro-Symbol, Personal Firewall, AMaViS ("A Mail Virus Scanner"), SuSE YOU (Yast Online Update) und einiges mehr. Neben der Personal-Variante für reine Desktop-Anwender (3 CDs, 89 DM) gibt es wie üblich auch wieder eine Professional-Version (7 CDs + 1 DVD, 129 DM), die einige Zusatzpakete vor allem für den Einsatz als Server und als Entwickler-Plattform mitbringt. Das Professional-Update ist für 79 DM erhältlich.

Auch beim Konkurrenten Caldera hat sich nach eineinhalbjähriger Pause wieder etwas im Desktop-Sektor getan. Caldera OpenLinux Workstation 3.1 richtet sich jedoch schwerpunktmäßig an Entwickler im Enterprise-Umfeld. Dementsprechend liegen der neuen Workstation-Variante neben einer Vielzahl von Open-Source-Entwickler-Werkzeugen auch eine Reihe kommerzieller (Demo-) Entwicklungsumgebungen (Sun Forte, Borland JBuilder, …) bei. Der Endkundenpreis stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest. (hge) http://www.suse.de/ http://www.caldera.com

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