Auf ins Netz

Nach all der Konfigurierei geht es jetzt endlich los. Um sich ins Internet einzuwählen, fischen Sie sich im Pulldown-Menü im Hauptfenster den passenden Account aus und klicken danach auf den Connect-Button. Sie können dann in einem Fenster wie in Abbildung 8 seelenruhig den Anmeldeprozess bei Ihrem Provider beobachten.

Abbildung 8: Sieht doch ganz gut aus

Nach der erfolgreichen Einwahl zeigen Ihnen die Graphen im unteren Teil des Verbindungsfensters (Abbildung 9) die Durchsatzraten Ihrer laufenden Verbindung. Ganz interessant, einmal zu sehen, was da so durch die Leitungen tröpfelt. Möchten Sie die Verbindung beenden, reicht ein Klick auf den Button Disconnect, und QtWvDial kappt sofort Ihre Verbindung ins Internet.

Abbildung 9: Genügend Saft auf der Leitung?

Wer einen vorsichtigen Blick auf die Zeit riskieren will, die er tatsächlich im Netz verbracht hat, klickt nach Ende der PPP-Session erneut auf das Schraubenzieher-Icon und wählt den Tab Logfile an. Sie erhalten hier – nach Monaten geordnet und fein säuberlich nach Accounts getrennt – die tatsächlichen Verbindungen ins Netz der Netze (Abbildung 10). Und wem dieser Anblick allzu große Kopfschmerzen bereit, löscht ganz einfach im Anschluss daran alle Log-Dateien durch einen Klick auf den Button Clear logfiles.

Abbildung 10: Mitgeloggt

Glossar

Terminal-Emulation

Hauptzweck einer Terminalemulation ist es, unter einer grafischen Benutzeroberfläche als eine Art Ersatz für die virtuellen Terminals zu dienen, zwischen denen Sie unter Linux durch Betätigen der Tasten-Kombination Alt und Fx fröhlich hin- und herhüpfen können. Dieser Konsolenersatz ermöglicht es Ihnen, unter X Programme zu benutzen, die eigentlich für die Kommandozeile gedacht sind.

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