XFce
Jo´s alternativer Desktop
Setup
Konfiguriert werden kann jeder Starteintrag, indem man (statt mit der linken) mit der rechten Maustaste auf diesen klickt. Soll hingegen das Main Panel selbst konfiguriert werden, hilft das Icon mit der Farbpalette: Dort verbirgt sich das XFce-Setup. Leider wird von hier aus noch nicht der gesamte Desktop konfiguriert, und so finden sich im Menü über dem Icon für die Mauseinstellungen noch ein paar weitere Tools – z. B. für die Systemklänge und Hintergrundgrafiken.
Farbe bekennen …
… dürfen Sie im ersten Karteireiter des Setup-Dialogs; beschriftet mit dem Titel "Palette" sind hier die Themes gemeint. Der Button Load ... ermöglicht die Wahl zwischen den 73 mitgelieferten Themes, um nach einem weiteren Mausklick (nun aber auf Apply) das gewählte Theme zu aktivieren (ein Preview-Fenster existiert leider noch nicht). Interessant ist bei den Farbeinstellungen zudem der Eintrag Apply colors to all applications – dies nimmt grundlegende Einstellungen über die Xresources vor, die von vielen X-Programmen genutzt werden (nicht aber von KDE- oder GNOME-Programmen, wobei die GNOME'sche Lösung auch bei XFce verwendet wird). Wer die XFce-Themes auch für Gtk-Anwendungen (z. B. GNOME-Software) verwenden mag, sollte unbedingt die User-eigenen Startdateien (wie bereits beschrieben) über xfce_setup erstellt haben, oder aber seine ~/.gtkrc zuvor löschen bzw. umbenennen. Somit bleiben lediglich die KDE-Anwendungen außen vor. Die acht Farbflächen im Setup-Dialog bieten ein ausgeklügeltes System, um selber Geschmack im Umgang mit der Farbpalette zu beweisen – wer einmal versucht hat, auf anderem Wege sein eigenes Gtk-Theme zu basteln, wird diese Farbkleckse sicher zu schätzen wissen.
Der zweite Karteireiter befasst sich mit XFce selber. Wer für jeden Desktop eigene Farb-Settings (und keine Hintergrundgrafiken) verwenden möchte, sollte den ersten Menüpunkt Repaint root Window of Workspace aktivieren; der Regler mit der Aufschrift Panel Layer sorgt auf Wunsch dafür, dass das Main Panel nicht so leicht von anderen Anwendungen übertönt werden kann.



