Session-Management

XFce soll ein "Environment" sein – bislang kennen wir von den üblichen Features eines Environments das einheitliche Look & Feel (erreicht durch Verwendung von GTK und übergreifenden Themes), Drag & Drop (wofür vor allen Dingen der Dateimanager verantwortlich zeichnet), sowie eine gut aufeinander abgestimmte Tool-Sammlung. Fehlt noch das Session Management, das bei XFce immer und unbemerkt aktiv ist: Wird beim Beenden von XFce z. B. ein XTerm-Fenster hinterlassen, so wird es beim nächsten Start an gleicher Stelle wieder geöffnet. Alles findet sich am alten Platz wieder. Eine Autostart-Funktion ist somit hinfällig (und wer dies dennoch vermisst, orientiert sich einfach an die Beschreibung zum NLS in diesem Artikel).

XFce ist somit eine runde Sache – auf der Höhe der Zeit fehlt es dem Desktop-User hier an nichts: Geschwindigkeit und Stabilität kombiniert mit "sauberen" Problemlösungen und einem ungeheuren Schuss Komfort. Längst ist XFce kein Geheimtip mehr, auch wenn die Installationsroutinen mancher Distribution das vermuten lassen.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Grafische Arbeitsumgebung jenseits von KDE und Gnome
    Es muss nicht immer KDE oder Gnome sein: Mit Xfce steht den Liebhabern der grafischen Arbeitsumgebungen eine vielversprechende Desktop-Umgebung zur Verfügung, die nicht nur schlank und schnell ist, sondern auch über zahlreiche Tools verfügt. Dieser Artikel nimmt den Neuling unter den Desktop Environments genauer unter die Lupe.
  • LXDE und XFCE: Desktop-Alternativen
    KDE und Gnome sind mit Abstand die beliebtesten Desktop-Umgebungen. Das heißt aber nicht, dass es keine Alternativen gibt. EasyLinux stellt zwei Desktop-Environments vor, die es definitiv in sich haben.
  • Bugfix-Release für Xfce-Desktop
    Der schlanke Window Manager Xfce erschien diese Woche in einer neuen Version 4.6.1, die zahlreiche Fehler beseitigt und Übersetzungen aktualisiert hat.
  • Zweckgemeinschaft
    Auf PCs mit wenig Hauptspeicher machen KDE oder Gnome keinen Spaß. Statt einen neuen Rechner anzuschaffen, kann man auch nach bester Unix-Manier seine Arbeitsumgebung selbst zusammenstellen.
  • Klein, schnell und ressourcensparend: der XFCE-Desktop
    XFCE bietet eine schlichte und auch auf älteren Rechnern noch wieselflink agierende Oberfläche, ohne dabei wichtige Komponenten zu unterschlagen.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2016: Neue Desktops

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Drucker Epson XP-332 unter ubuntu 14.04 einrichten
Andrea Wagenblast, 30.11.2016 22:07, 1 Antworten
Hallo, habe vergeblich versucht mein Multifunktionsgerät Epson XP-332 als neuen Drucker unter...
Apricity Gnome unter Win 10 via VirtualBox
André Driesel, 30.11.2016 06:28, 2 Antworten
Halo Leute, ich versuche hier schon seit mehreren Tagen Apricity OS Gnome via VirtualBox zum l...
EYE of Gnome
FRank Schubert, 15.11.2016 20:06, 2 Antworten
Hallo, EOG öffnet Fotos nur in der Größenordnung 4000 × 3000 Pixel. Größere Fotos werden nic...
Kamera mit Notebook koppeln
Karl Spiegel, 12.11.2016 15:02, 2 Antworten
Hi, Fotografen ich werde eine SONY alpha 77ii bekommen, und möchte die LifeView-Möglichkeit nu...
Linux auf externe SSD installieren
Roland Seidl, 28.10.2016 20:44, 1 Antworten
Bin mit einem Mac unterwegs. Mac Mini 2012 i7. Würde gerne Linux parallel betreiben. Aber auf e...