Session-Management

XFce soll ein "Environment" sein – bislang kennen wir von den üblichen Features eines Environments das einheitliche Look & Feel (erreicht durch Verwendung von GTK und übergreifenden Themes), Drag & Drop (wofür vor allen Dingen der Dateimanager verantwortlich zeichnet), sowie eine gut aufeinander abgestimmte Tool-Sammlung. Fehlt noch das Session Management, das bei XFce immer und unbemerkt aktiv ist: Wird beim Beenden von XFce z. B. ein XTerm-Fenster hinterlassen, so wird es beim nächsten Start an gleicher Stelle wieder geöffnet. Alles findet sich am alten Platz wieder. Eine Autostart-Funktion ist somit hinfällig (und wer dies dennoch vermisst, orientiert sich einfach an die Beschreibung zum NLS in diesem Artikel).

XFce ist somit eine runde Sache – auf der Höhe der Zeit fehlt es dem Desktop-User hier an nichts: Geschwindigkeit und Stabilität kombiniert mit "sauberen" Problemlösungen und einem ungeheuren Schuss Komfort. Längst ist XFce kein Geheimtip mehr, auch wenn die Installationsroutinen mancher Distribution das vermuten lassen.

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