Home / LinuxUser / 2001 / 08 / ADSL in Österreich

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Breites Band durch die Alpenrepublik

ADSL in Österreich

01.08.2001 Ende 1999 kamen die Segnungen der ADSL-Technologie auch über Österreich. Entgegen anderslautenden Meldungen werden sie auch Linux von Anfang an zuteil.

Wer seinen Wohnsitz – und mit ihm den Telefonapparat – schon einmal in ein anderes Land verlegt hat, weiß, dass andere Länder nicht nur andere Sitten, sondern auch andere Spezifikationen bei so universellen Dingen wie dem Telefon haben. So kommt es, dass eine Technologie zur Übertragung digitaler Daten auf herkömmlichen Telefonleitungen, wie ADSL sie ist, trotz international klingender Abkürzung ("Asymmetric Digital Subscriber Line") überall ein bisschen anders ausfällt.

Global und lokal

Der Vorteil von ADSL: auf der "letzten Meile" von der Vermittlung bis zur Telefondose muss an der Verkabelung nichts geändert werden; lokale Besonderheiten können beibehalten werden. Dadurch bleiben die Kosten für die Telefonieprovider überschaubar; die Endverbraucher benutzen das normale Telefon weiter und sogar parallel zur Datenübertragung, weil für letztere höhere, für Sprachtelefonie unbenutzte Frequenzbereiche verwendet werden.

Bei der Entwicklung von ADSL wurde auf die Charakteristik der üblichen Internetnutzung, also hauptsächlich Download, Rücksicht genommen. Von der Technik her lassen sich downstream maximal 8 MBit/s und upstream 1 MBit/s Transferraten erreichen. Höhere Geschwindigkeit bedingt allerdings kürzere Leitungslängen, man muss also geographisch näher an der Vermittlung sitzen. In Österreich sind daher hauptsächlich die Werte 512 kBit down/64 kBit up üblich.

An Hardware wird auf der Benutzerseite ein sogenannter Splitter installiert, der die Trennung der Frequenzbänder für Telefonie- und Datenübertragung vornimmt. An den Splitter schließt man einen ANT ("ADSL Network Terminator"), eine Art "ADSL-Modem" an. Die Verbindung zwischen ANT und Computer ermöglicht eine 10-MBit-Ethernet-Schnittstelle. Neuerdings gibt es auch ANTs mit USB-Anschluss.

Auf der anderen Seite der Kupferleitung, in der Vermittlungstelle (in Österreich salopp auch "Wählamt" genannt), ist natürlich auch spezielle Hardware nötig, um die Verbindung zu ermöglichen. In den Städten sind die meisten Vermittlungsstellen bereits mit ADSL-Techologie ausgerüstet, im Gegensatz zu den ländlichen Gebieten. Im Zweifelsfall gilt es, bei der Telekom nachfragen, ob ADSL technisch möglich ist.

Ende der Gemeinsamkeiten

Softwareseitig wird die Verbindung zum Internetprovider wie bei einem analogen Modem oder bei ISDN mittels PPP ("Point-to-Point Protocol") hergestellt, in Deutschland wie auch in Österreich über einen "Tunnel".

Hier hören allerdings die ADSL-mäßigen Gemeinsamkeiten der Nachbarländer bereits auf. Im Gegensatz zur deutschen benutzt die österreichische Telekom PPTP ("Point-to-Point Tunneling Protocol") und nicht PPOE ("Point-to-Point Over Ethernet"). Letzteres ist das ältere Protokoll (beschrieben in RFC 2516), weniger aufwändig und daher tendenziell etwas schneller. PPTP wurde von einem Konsortium von Firmen unter der Federführung der allseits bekannten und bei Linuxern so beliebten Softwareschmiede aus Redmond/USA entwickelt (siehe auch RFC 2637).

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

483 Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 1 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...