Das Netz unter der Lupe
out of the box
Wer hören will, muss wissen
Der Zugriff auf das Web-Interface lässt sich mit einem Passwort sperren. Dazu muss der Benutzer, der ntop startet, in seinem Home-Verzeichnis eine Datei .ntop mit einem Benutzername-/Passwort-Paar anlegen. Der Inhalt dieser Datei könnte etwa so aussehen:
# ntop Passwortdatei # tux trockenfisch
Benutzername und Passwort dürfen durch beliebig viele Leer- oder Tabulatorzeichen getrennt sein, Zeilen, die mit dem Hash-Zeichen (#) beginnen, sind Kommentare und werden ignoriert. Im Beispiel ist tux der Benutzername und trockenfisch das Passwort. Groß- und Kleinschreibung werden beim Anmelden unterschieden. Sie können auch mehrere Benutzername-/Passwort-Paare in die Datei eintragen. Dies ist allerdings nur bedingt sinnvoll, da es nicht möglich ist, verschiedenen Anwendern unterschiedlich weit gehende Benutzungsrechte zuzuteilen.
Glossar
TCP/IP
"Transmission Control Protocol/Internet Protocol", die Netzwerkprotokollfamilie des Internets.
Bibliothek
Dateien, die eine Sammlung nützlicher C-Funktionen für bestimmte Zwecke enthalten. So gibt es etwa die libm, die mathematische Funktionen bereit stellt, oder die libpcap, die Netzwerkpakete "abgreifen" und untersuchen kann. Oft werden Bibliotheken von mehreren Programmen gemeinsam ("shared") genutzt.
Development-Paket
Beim Übersetzen von Quelltexten werden zu allen vom Programm verwendeten Bibliotheken die Development-Pakete benötigt. Wesentlicher Bestandteil sind die Header-Dateien (Endung .h), die die Parameter der in den Bibliotheken enthaltenen Funktionen angeben.
kompilieren
Ein Programm ist in Quelltextform einer höheren Programmiersprache noch nicht vom Betriebssystem ausführbar. Erst durch das Kompilieren ("Übersetzen") mit einem Compiler wird daraus eine durch den jeweiligen Prozessor ausführbare Darstellung.
Durchsatz
Der Durchsatz gibt an, wieviel Daten pro Zeiteinheit (üblicherweise gemessen in KBit/Sekunde oder MBit/Sekunde) über ein Netzwerkgerät wandern.
Manpage
Die Manpages (kurz für "Manual pages") sind ein Online-Referenzhandbuch für Unix-Kommandos. Sie werden mit man kommando aufgerufen.
Port
Eine Anlegestelle für Netzwerkverbindungen. Die Ports sind mit Nummern versehen, und viele sind über diese Nummer einem Dienst zugeordnet. Beispielsweise benutzt FTP den Port 21, SSH den Port 22, TALK den Port 517, …
Home-Verzeichnis
Das persönliche Heimatverzeichnis eines Benutzers. In diesem Verzeichnis landet er nach erfolgreicher Anmeldung oder mit dem Kommando cd ohne weitere Parameter.



