Produktpflege

Kurztest: Red Hat 7.1 und Mandrake 8.0

01.07.2001
I>Vor kurzem hat die Firma Red Hat eine neue Version ihrer gleichnamigen Linux-Distribution fertiggestellt. LinuxUser hat Red Hat 7.1 ein bisschen auf den Zahn gefühlt.

Red Hat 7.1

Red Hat 7.1 gibt es im deutschen Handel in zwei Versionen: Die Deluxe-Edition mit neun CDs und zwei Handbüchern richtet sich primär an den Desktop-Anwender im Heim- und Office-Bereich und kostet etwa 125 DM. Wer Red Hat 7.1 als (Unternehmens-) Server-System einsetzen will, sollte sich den Kauf der Professional-Edition überlegen. Für den Preis von ca. 450 DM erhält man dann zehn CDs, eine DVD und viele Bonus-Specials für die professionelle Netzwerkadministration. Uns interessiert hier jedoch vor allem die Eignung von Red Hat 7.1 als Desktop-System.

Installation

Red Hat 7.1 bereitete auf unseren Testrechnern dank der sehr guten automatischen Hardware-Erkennung bei der Installation keine Probleme. Sowohl das SCSI-DVD-Laufwerk als auch die USB-Maus funktionierten auf Anhieb. Auch der nVidia-Grafikchip wurde sofort richtig erkannt. Red Hat scheint weiterhin GNOME als Standard-Desktop zu favorisieren. Der brandaktuelle GNOME-1.4-Desktop inklusive Datei-Manager Nautilus hat es aber leider nicht mehr auf die CDs geschafft. Da Linux als Desktop-System im Moment noch meistens parallel zu einer bestehenden Windows-Partition betrieben wird, dürfte die vom Installer empfohlene automatische Partitionierung, die alle Festplattenpartitionen löscht, in der Praxis nur selten sinnvoll sein. Entgegen dem allgemeinen Trend bei anderen Distributionen verzichtet Red Hat auch in der neuen Version auf die möglichen Vorteile des Journaling-Dateisystems ReiserFS. Insgesamt hinterlässt das grafische Installationsprogramm aber einen ausgereiften und übersichtlich gestalteten Eindruck. Dank sinnvoller Voreinstellungen dürfte es in den meisten Fällen genügen, wenn man als unerfahrener Benutzer mit der Maus auf den Weiter-Button klickt. Sollten dennoch Unklarheiten auftauchen, dann steht jederzeit eine ausführliche deutschsprachige Online-Hilfe bereit.

Erstkonfiguration

Red Hat 7.1: Mit zahlreichen Detailverbesserungen auf den neuesten Stand gebracht

Der GNOME-Desktop wirkt nach dem ersten Login zwar alles in allem recht aufgeräumt; ein paar Hinweise, welche Administrations-Tools Red Hat für den Anwender zu bieten hat, wären insbesondere für Linux-Neulinge hilfreich gewesen. Immerhin existiert auf dem Arbeitsplatz bereits ein Programm-Icon zur Konfiguration des Internet-Zugangs per Modem. Unter dem Menüpunkt Programme/System findet man schließlich in gebündelter Form noch einige weitere Konfigurations-Tools. Dass es mit dem X11-basierten control-panel sogar eine zentrale Anlaufstelle für die zum Teil zwar nicht mehr ganz taufrischen, aber dennoch größtenteils brauchbaren Konfigurations-Tools von Red Hat gibt, stellt man als unwissender Neuling erst fest, nachdem man sich erstmals in KDE eingeloggt hat. Neben Altbewährtem wie Linuxconf findet man im control-panel auch Neuartiges wie z. B. ein Tool zur einfachen Konfiguration eines möglicherweise vorhandenen ADSL-Modems. Die grundlegenden Konfigurationsschritte, die einem Nur-Anwender im Alltag begegnen, lassen sich mit dem Control Panel jedenfalls relativ komfortabel erledigen. Erfreulich ist außerdem, dass Red Hat nach dem ersten Login Laufwerks-Icons für Floppy, CD-ROM und Zip-Drive auf dem Arbeitsplatz anlegt und diese auch ohne manuelles Nachbearbeiten sofort funktionieren.

Erweiterbarkeit

Das Standard-Paketformat RPM stammt ja bekanntermaßen von Red Hat selbst. So verwundert es auch nicht, dass man unter Red Hat 7.1 im Prinzip so ziemlich alles installieren kann, was in den unendlichen Weiten des WWW mit der Endung i386.rpm aufspürbar ist. Red Hat setzt allerdings auch in der neuesten Version weiterhin auf die Standard-rpm-Frontends GnoRPM bzw. kpackage, so dass die automatische Auflösung von Paketabhängigkeiten selbst bei distributionseigenen Paketen für den Anwender ein Wunschtraum bleibt. Der Distributor versucht stattdessen auch in dieser Version, dem Anwender eine Mitgliedschaft im hauseigenen Red Hat Network schmackhaft zu machen. Jeder Käufer einer Vollversion erhält nach seiner Registrierung im Red Hat Network für einige Wochen einen freien Zugang zum RHN-Software-Manager (ein großer Software-Pool im Internet), den Red Hat hinsichtlich Programmneuerscheinungen und behobenen Programmfehlern ständig auf dem aktuellsten Stand hält. Nach Ablauf der kostenlosen Testphase bittet Red Hat den Nutzer für diese Extradienstleistung allerdings zur Kasse. Unter Umständen zahlt man als Mitglied gar noch einen weiteren Preis: Durch die relativ synchronen Updates und Bugfixes werden die im RHN registrierten Red-Hat-Systeme noch homogener und dadurch in Zukunft möglicherweise noch anfälliger für großangelegte (Wurm-) Angriffe aus dem Netz.

Modellpflege mit Schmankerl

Keine Frage! Red Hat 7.1 bringt gegenüber der Vorgängerversion einige wichtige Aktualisierungen mit. Von diesen profitiert der reine Desktop-Anwender jedoch nur in begrenztem Maße. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt sicherlich die überfällige Integration der neuen Linux-Kernel-Generation (2.4.2). Dank zahlreicher eigener Kernel-Patches ist es dem Anwender unter Red Hat 7.1 erstmals möglich, die Stecker seiner USB-Geräte "hot pluggable" ohne Reboot auszutauschen. Besitzer einer Grafikkarte der neuesten Generation (ausgenommen PowerVR-Chips) werden sich vermutlich darüber freuen, dass man den derzeit aktuellsten freien X-Server XFree86 4.0.3 mit aufgenommen hat. Auch im Sicherheitsbereich hat Red Hat – nicht zuletzt aufgrund der in letzter Zeit gehäuften Netzangriffe auf Red-Hat-Systeme – einiges verbessert. Die in den Boxed-Versionen enthaltenen Open-Source-Anwendungen und kommerziellen Demos sind sicherlich ihr Geld wert. Äußerst fraglich ist jedoch, ob hierzulande der normale Desktop-Anwender bereit sein wird, sich seine RPM-Updates registrierungs- und (früher oder später) kostenpflichtig vom Red Hat Network herunterzuladen. Solange man als einfacher Benutzer auch ohne diese Zusatzdienste ein stabiles und (halbwegs) aktuelles System aufsetzen kann, wird die ansonsten recht anwenderfreundliche Distribution weiterhin eine große Schar begeisterter Anhänger finden. (ahu/hej)

Red Hat 7.1 Deluxe

+ Brandaktuelles System samt USB-Hotplugging

+ relativ einsteigerfreundliche Installation/Grundkonfiguration

- GNOME 1.4 noch nicht integriert

- Online-Updates dauerhaft kostenpflichtig

Red Hat TechWorld – 17./18.09. in Brüssel

Red Hat startet die Red Hat TechWorld, eine Technologie-orientierte Konferenzserie mit Schulungs- und Technologie-Kursen für die gesamte Open-Source-Gemeinde. Die erste Veranstaltung in dieser Reihe findet am 17./18.09.2001 auf der "Brussels Expo" in Belgien statt.

Die Red Hat TechWorld wird verschiedene Trainingskurse zu Open-Source-Themen beinhalten, darunter Anwendungsentwicklung, Hochverfügbarkeit, Clustering, Echtzeit-Betriebssysteme, Journaling-Datensysteme und den Einsatz von Linux in Unternehmens-Installationen. Die Konferenz bietet den Teilnehmern anhand technischer Diskussionen und Schulungs-Gespräche, einer Ausstellung und verschiedener Seminare zu den zahlreichen Facetten dieses Themas die Gelegenheit, die neuesten Technologien kennen zu lernen.

Weitere Informationen zur Red Hat TechWorld unter http://www.redhat-techworld.com eingesehen werden; Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Kurztest: Linux Mandrake 8.0

Kurz nach dem Erscheinen von Red Hat 7.1 zog auch MandrakeSoft mit einer neuen Linux-Version nach. Angesichts zahlreicher Neuerungen hielt der aus Frankreich stammende Distributor einen großen Versionssprung für gerechtfertigt. LinuxUser hat für Sie Mandrake 8.0 näher unter die Lupe genommen.

Im deutschen Handel gibt es seit Anfang / Mitte Juni 2001 zwei Varianten von Mandrake 8.0: Die PowerPack-Edition von Linux Mandrake enthält neben den Handbüchern einige zusätzliche CDs mit freien und kommerziellen (Demo-) Programmen (unter anderem die Vollversion von IBMs Spracherkennungs-Software ViaVoice) und ist für einen Preis von ca. 120 DM erhältlich. Darüber hinaus gibt es noch eine ProSuite-Edition, die sich jedoch als professionelle Server-Lösung vor allem an kleine und mittlere Unternehmen richtet und daher auch deutlich mehr kostet.

Installation

Dank sehr guter automatischer Hardware-Erkennung wurde auf unserem Testsystem sowohl das SCSI-DVD-Laufwerk als auch die USB-Maus erfreulicherweise sofort erkannt, so dass wir gleich loslegen konnten. Rein optisch hat sich am grafischen Installer gegenüber der Vorgängerversion (7.2) wenig verändert. In funktionaler Hinsicht wurde er jedoch deutlich überarbeitet. Hinzugekommen ist zunächst einmal ein großes Fragezeichen-Symbol, das nach einem Mausklick zusätzliche kontextspezifische Hinweise für den Benutzer bereitstellt. Gegenüber der Vorgängerversion ist es den Entwicklern außerdem erstmals gelungen, dass man sich auch als Nicht-Experte einigermaßen ruhigen Gewissens in die Hände der Installationsklasse "Empfehlenswert" begeben kann. Der Installer bevormundet den auf "empfehlenswert" klickenden Benutzer nun nämlich nicht mehr in dem Maße wie in früheren Versionen, sondern schifft ihn lediglich geschickt an einigen für "blutige Anfänger" eher verwirrenden Abfragen vorbei. Verändert hat sich weiterhin das Erscheinungsbild bei der Paketauswahl. Die vordefinierten Einssatzszenarien sind jetzt wesentlich differenzierter. Eine Vorauswahl, wie z. B. "Büro-Arbeitsplatz", "Spiel-Station" oder "Netzwerkrechner (Klient)", ist im Prinzip sehr begrüßenswert. Leider wirkt dadurch das Paketauswahl-Menü etwas überladen. Mandrake bietet nun ähnlich wie SuSE nach erstmaligem Durchlaufen der Hardware-Konfiguration eine Zusammenfassung, in der man auf einem Blick sehen kann, welche Hardware-Komponenten bereits erfolgreich konfiguriert wurden. Rücksprünge auf die jeweiligen Konfigurationsmasken sind selbstverständlich möglich. Die vielleicht interessanteste Neuerung des Installers von Mandrake 8.0 dürfte jedoch die deutlich vereinfachte X11-Server-Konfiguration sein. Mit etwas Glück kommen 3D-Spieler ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand in den Genuss der hardware-beschleunigten 3D-Fähigkeiten ihrer 3D-Grafikkarten! Insgesamt hinterlässt der Installer von Mandrake 8.0 einen zwar hier und da noch verbesserungsfähigen, aber guten Eindruck.

Erstkonfiguration

Mandrake 8.0: Benutzerfreundliche Administration dank DrakConf und zugleich top-aktuell (GNOME 1.4)

Die Mandrake-Entwickler haben das grafische Konfigurations-Tool DrakConf für die Version 8.0 nicht nur optisch, sondern auch funktional deutlich verbessert. Das zentrale Konfigurations-Tool heißt nun "Mandrake Kontrollzentrum" und versammelt unter fünf aufklappbaren Hauptrubriken inzwischen wirklich so ziemlich alles, was man im laufenden Linux-Betrieb an bestehender Hardware- und Software-Konfiguration potentiell verändern möchte. Größtes Juwel, und unter Linux bislang einzigartig, ist dabei sicherlich das gegenüber der Vorgängerversion deutlich gereifte Hardware-Konfigurations-Tool HardDrake, das einen Überblick über alle im System gefundenen Hardware-Komponenten bietet und etwa beim Einbau einer neuen PCI-Karte für den Benutzer zum Teil auch eine manuelle Treiberauswahl bereitstellt. DrakConf hat aber noch eine Menge mehr zu bieten. So lässt sich der Linux-Startvorgang (Boot-Manager, Systemdienste, …) per Mausklick an die individuellen Bedürfnisse anpassen. Selbstverständlich findet der Hobby-Administrator auch grafische Konfigurations-Werkzeuge, die ihm bei der Einrichtung eines Internet-Zugangs per Modem, ISDN und sogar DSL behilflich sind. Gerade im Bereich der Internet-Anbindung über ISDN und DSL wurde man in der Vergangenheit von Mandrake meist allein gelassen. Jetzt hat sich MandrakeSoft endlich ins Zeug gelegt und spendiert dem Anwender ein komfortables Internet-Konfigurations-Tool samt umfassender Provider-Datenbank und hübschem Einwahlprogramm. Auch weiterführende Administrationsaufgaben wie die Konfiguration eines Internet-Gateway-Rechners (DrakGW) oder einer persönlichen Firewall (tinyfirewall) sollten unter Mandrake 8.0 kein Problem mehr darstellen. Noch nie war die Administration eines Linux-Desktop-Systems so einfach! Einziger Wermutstropfen: Die voreingestellten X11-Schriftarten lassen sehr zu wünschen übrig.

Erweiterungsmöglichkeiten

Möchte man sein System erweitern, ist man mit Mandrake als Desktop-Anwender auf der sicheren Seite. Mandrake zieht nämlich mit Red Hat 7.x gleich und wagt ebenfalls den rpm-Versionssprung auf Version 4.0 sowie den – in der Entwicklerszene allerdings äußerst umstrittenen – gcc-Versionswechsel (gcc 2.96). Damit läuft unter Mandrake 8.0 praktisch jedes im WWW erhältliche rpm-Paket, das für Red Hat 6.2 / 7.x gebaut wurde. Das Mandrake-eigene rpm-Frontend rpmdrake wurde übrigens optisch ebenfalls deutlich verbessert und holt sich auf Wunsch Sicherheitsaktualisierungen und Paketaktualisierungen vom kostenlosen Mandrake-Server (bzw. einem der Mirror). Selbstverständlich lassen sich mit dem Paket-Manager auch rpm-Pakete von anderen Quellmedien einlesen und verwalten. Ähnlich wie bei der Debian-Community gibt es neuerdings auch bei MandrakeSoft drei "Reifestadien" der Distributionen: Cooker (in Entwicklung), MandrakeFreq (weitgehend stabil) und die offizielle Release. Wer also keine Lust hat, bis zur nächsten offiziellen Version von Mandrake zu warten, kann sich online oder auf CD MandrakeFreq besorgen.

Derzeitige Referenz als Linux-Desktop

MandrakeSoft ist mit der brandaktuellen Mandrake 8.0 mal wieder ein Überraschungs-Coup gelungen. Die neue Version von Mandrake bietet (noch vor SuSE und Red Hat) so ziemlich alles, was man sich als Desktop-Anwender für die alltägliche (Administrations-) Arbeit unter Linux erhofft – und das gleich auf topaktuellem Niveau mit GNOME 1.4!

Linux-Mandrake 8.0 PowerPack

+ Sehr aktuelles und umfangreiches System

+ Zentrales X11-Administrations-Tool DrakConf

+ Leichte Erweiterbarkeit durch rpmDrake

- Installer z. T. noch etwas verbesserungsbedürftig

- Voreingestellte X11-Schriftarten inakzeptabel

Linux AG übernimmt Support für Mandrake

MandrakeSoft wird ab der Version 8.0 ihrer Linux-Distribution auf die Dienste der Linux Information Systems AG zurückgreifen. Beide Unternehmen vereinbarten, dass der deutsche Support für die Mandrake-Produkte "PowerPack" und "ProSuite" von den Spezialisten der Linux Information Systems AG geleistet wird. Die Version 8.0 ist seit Ende April erhältlich.

Neben den zahlreichen anwenderfreundlichen Neuerungen in der Software erhält der Mandrake Benutzer mit dem Service des erfahrenen Supportteams der Linux Information Systems AG einen echten Mehrwert. Andreas Steffens, Sales Representative für MandrakeSoft in Deutschland: "Auch wenn bei Linux-Mandrake besonderes Augenmerk auf Anwenderfreundlichkeit gelegt wird, gibt es doch gelegentlich qualifizierten Beratungsbedarf in deutscher Sprache. Mit der Linux AG haben wir dafür einen überaus kompetenten Partner gewonnen."

Neben der bundesweiten Linux-Hotline leistet die AG auch den Deutschland-Support für die Linux-Distribution Caldera. Infos: http://www.linux-ag.de

Kurzüberblick

  SuSE 7.1 Personal Red Hat 7.1 Deluxe Mandrake 8.0 PowerPack
Anzahl CDs 3 9 7
Preis 89 DM ca. 125 DM ca. 120 DM
Getestet in Ausgabe 04/2001 07/2001 07/2001
Handbuch sehr gut--gut gut gut
Systemaktualität sehr gut--gut sehr gut sehr gut
Installation: Features sehr gut--gut sehr gut--gut sehr gut--gut
Installation: Bedienbarkeit gut sehr gut--gut gut
Desktop-Übersichtlichkeit befriedigend gut--befriedigend befriedigend
Grundlegende Administrierbarkeit gut gut sehr gut--gut
Handling von Binärpaketen gut-befriedigend befriedigend gut
Support gut gut--befriedigend sehr gut--gut
Derzeitige Gesamtnote (gewichtet)
Einsteiger-/Anwenderfreundlichkeit 1,95 1,85 1,67

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