Home / LinuxUser / 2001 / 07 / Kommandozeilenzugriff auf Streamer

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

KDE Plasma Workspaces 4.8
(306 Punkte bei 32 Stimmen)
SUSE12
(173 Punkte bei 4 Stimmen)
Pardus Linux am Ende?
(164 Punkte bei 4 Stimmen)
OpenSuse 12.1-Service Kit 01/12
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Meinst Du: Patch CD Updates?
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Tar und mt

Kommandozeilenzugriff auf Streamer

01.07.2001 Standard-Zubehör für die Datensicherung ist der Streamer, ein Gerät, das Magnetbänder für die Speicherung der Daten verwendet. In diesem Artikel erklären wir die Ansteuerung mit den Kommandozeilen-Tools tar und mt.

Das wichtigste Programm für den Zugriff auf Streamer ist ein Kommando, das Sie sonst eher zum Entpacken von Archiven verwendet: tar. Denn tar ist nicht nur für das Erstellen der tar-Archive verantwortlich, sondern war ursprünglich genau für den Zweck der Datensicherung auf Magnetbändern entwickelt worden; so steht der Befehlsname für "tape archiver".

Hardware einrichten

Um Daten auf den Streamer schreiben zu können, muss dieser zunächst als Gerät erkannt werden. Die größte Verbreitung haben SCSI-Streamer, also solche, die an einen SCSI-Controller angeschlossen werden. Ein solcher Streamer ist unter Linux über die Gerätedatei /dev/nst0 ansprechbar; die meisten Programme, die mit einem Streamer kommunizieren wollen, erwarten allerdings eine Gerätedatei /dev/tape. Diese gilt es einzurichten, falls dies nicht automatisch geschehen ist. Prüfen Sie daher zunächst mit

# ls -l /dev/tape

ob bereits ein symbolischer Link namens /dev/tape existiert und ob er korrekt auf /dev/nst0 verweist, es sollte die folgende Ausgabe erscheinen:

lrwxrwxrwx  1  root  root  9 Jun 24 2000 /dev/tape -> /dev/nst0

Ist dies nicht der Fall, legen Sie den Link als Systemadministrator root mit dem folgenden Befehl an:

# ln -s /dev/nst0 /dev/tape

"nst0" steht übrigens für "non-rewinding streamer 0", also den ersten Streamer. Es gibt noch eine weitere Gerätedatei, mit der der gleiche Streamer angesprochen wird: Sie heißt /dev/st0. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten, die sich durch die Minor-Device-IDs 0 und 128 unterscheiden, wie die folgende Ausgabe zeigt, ist schnell erklärt.

# ll /dev/st0 /dev/nst0
 crw-rw—-  1 root  disk  9, 128 Apr 14 07:06 /dev/nst0
 crw-rw—-  1 root  disk  9,   0 Apr 14 07:06 /dev/st0

Rückspulend

Wird der Streamer über die Datei st0 (also "rückspulend") angesprochen, so wird das Band nach jeder einzelnen Operation, etwa das Schreiben eines Datensatzes auf das Band, an den Anfang zurückgespult. Beim nicht-rückspulenden Aufruf über die Gerätedatei nst0 geschieht dies nicht. Somit eignet sich die von uns verwendete Datei nst0 etwa zum Schreiben mehrerer Datensätze hintereinander.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

994 Hits
Wertung: 55 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Hans-Georg Eßer

Hans-Georg Eßer

Hans-Georg Eßer ist Chefredakteur der Zeitschrift EasyLinux, Doktorand an der Uni Erlangen-Nürnberg und seit Mitte der 90er begeisterter Linux-Anwender.


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2012_02

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Knoppix: Bootvorgang mit Cheatcode beschleunigen
Knoppix: Bootvorgang mit Cheatcode beschleunigen
Marcel Hilzinger, 18.01.2012 21:05, 0 Kommentare

Die Bootsequenz der Live-Distribution sucht beim Start zunächst auf Festplatten, dann auf USB-Sticks und erst dann in den DVD-Laufwerken (/dev/sr* oder /dev/scd*) nac...

Aktuelle Fragen

OpenSuse 12.1-Service Kit 01/12
Christoph-J. Walter, 28.01.2012 08:52, 2 Antworten
Hallo Gemeinde, ich habe 12.1 neu installiert. Alles in Ordnung! Nun möchte ich das Service Kit (...
Ubuntu 11.10 konfigurieren
Michael Hinz, 27.01.2012 17:52, 0 Antworten
Ubuntu läuft bei mir. Allerdings nur, wenn die Daten-CD eingelegt ist. Unabhängig von Bios-Einste...
SUSE12
Jörg Müller, 25.01.2012 14:27, 5 Antworten
Hallo Gemeinde Ich habe schon ziemlich lange auf einem Rechner Linux laufen, bin also nicht ganz...
Hat jemand Erfahrung beim Einsatz einer Kinect / OpenNI?
GoaSkin , 24.01.2012 23:35, 0 Antworten
Hallo, ich habe mir eine Kinect zugelegt, um zu schauen, was man damit unter Linux so machen k...
Kollaboration - Zeichnen auf mehreren Geräten gleichzeitig
Ludwig jun. B., 19.01.2012 11:17, 4 Antworten
Schönen guten Tag, ich suche aktuell eine Software für Linux/Windows (eines von beiden), welch...