Musikalische Handarbeiten
K-tools
Trautes Heim…
… Glück allein: Wenn dieser Spruch auf Sie zutrifft, Sie sich deshalb gar nicht von Ihrem Rechner wegbewegen und somit auch keine Audio-CDs benötigen, haben wir zum Abschluss noch ein Programm (besser gesagt ein Frontend) für Sie, mit dem Sie komfortabel Ihre MP3s am Rechner abdudeln können.
Genau wie xmms-kde, das wir Ihnen in den K-splittern im LinuxUser 05/2001 vorgestellt haben, handelt es sich bei kmms um ein xmms-Applet für die Kontrollleiste, mit dem Sie den komfortablen MP3-Player jederzeit via Panel kontrollieren können, ohne auf den Desktop schalten zu müssen.
Starten Sie es nach der Installation – die Software finden Sie auf CD – einfach via Rechtsklick auf das KDE-Panel und der Wahl von Hinzufügen/Miniprogramm/Kmms, und freuen Sie sich über ein Applet wie in Abbildung 9. Wer xmms-kde schon installiert hat: Die Funktionalität der beiden Applets ist im Prinzip gleich. Probieren Sie beide aus, und entscheiden Sie sich dann für dasjenige, das Ihnen vom Outfit besser gefällt.
Glossar
MP3
Mit MP3 oder MPEG 1 Layer 3 bezeichnet man den im Moment wohl besten Komprimierungsalgorithmus von Tondaten, der am deutschen Fraunhofer-Institut entwickelt wurde. Mittels dieser Methode lassen sich Sampledaten um den Faktor 12 komprimieren, ohne dass störender Qualitätsverlust auftritt.
Terminalemulation
Hauptzweck einer Terminalemulation ist es, unter einer grafischen Benutzeroberfläche als eine Art Ersatz für die virtuellen Terminals zu dienen, zwischen denen Sie unter Linux durch Betätigen der Tasten-Kombination Alt und Fx fröhlich hin- und herhüpfen können. Dieser Konsolenersatz ermöglicht es Ihnen, unter X Programme zu benutzen, die eigentlich für die Kommandozeile gedacht sind.
CDDB
Abkürzung für "Compact Disk DataBase", eine CD-Titel-Datenbank im Internet. Diese Datenbank enthält alle Informationen zu einer Audio-CD, die auf den Markt gekommen ist. CDDBs werden entweder lokal gehalten oder man holt sich die Daten aus dem Internet. Bei einem Audio-Player, der das CDDB-Format unterstützt, wird bereits beim Einlegen der CD überprüft, ob die CD schon bekannt ist. Wenn nein, versucht der CD-Player eine Verbindung ins Internet aufzubauen und dort die Daten auf einem CDDB-Server zu finden. CDDB-Programme greifen auf die TOCs (Table of Contents) einer CD zu, also das Inhaltsverzeichnis, das jede CD enthält.



