Spielen ohne 3D-Karte

Auch wenn Sie nicht über eine OpenGL- oder Glide-fähige Grafikkarte verfügen, lässt sich UT mit ein paar Kniffen betreiben: Über entsprechende Änderungen an der Konfigurationsdatei können Sie einen sogenannten Software-Renderer einschalten, der mit jeder Grafikkarte funktionieren sollte. Allerdings wird hierdurch die CPU in nicht unerheblichem Maße belastet, da diese nun sämtliche Grafikberechnungen selbst durchführen muss. Um auf die software-basierende Variante umzuschalten, müssen Sie zunächst die folgenden Zeilen finden:

 [Engine.Engine]
 GameRenderDevice=SDLGLDrv.SDLGLRenderDevice
 WindowedRenderDevice=SDLGLDrv.SDLGLRenderDevice
 RenderDevice=SDLGLDrv.SDLGLRenderDevice

Tauschen Sie nun die Zeichenketten hinter dem Gleichheitszeichen gegen

 SDLSoftDrv.SDLSoftwareRenderDevice

aus.

Mehr Geschwindigkeit

Generell gilt: Je mehr Hauptspeicher Ihr Computer besitzt, desto flüssiger läuft das Spiel. Wir raten auch dazu, keinen "großen" Window Manager wie KDE oder GNOME zu benutzen. Wenn möglich, sollten Sie UT unter einem kleinen und einfachen Window Manager wie z. B. fvwm starten. Ihre Distribution sollte den fvwm standardmäßig installieren und an entsprechender Stelle (meist im Anmeldebildschirm) zur Auswahl anbieten. Ein weiterer Vorteil dieses Window Managers liegt darin, dass er die Sound-Wiedergabe nicht vollständig an sich reißt – gerade unter KDE 2.x können hierdurch kleine Aussetzer beim Ton und Stockungen im Spielablauf entstehen.

Sollte UT bei Ihnen trotz dieser Maßnahmen immer noch zu langsam laufen, können Sie probehalber den Sound vollständig deaktivieren. Auf unserem Testrechner mit nVidia-Grafikkarte hat dies zu einem enormen Leistungsschub geführt. Suchen Sie in der Konfigurationsdatei die Zeile

 [Engine.GameEngine]

und tauschen Sie dort den Eintrag UseSound=True gegen UseSound=False aus. Dies hat zur Folge, dass das Soundmodul beim Start von UT erst gar nicht geladen wird.

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