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Rock around the Clock

Jo´s alternativer Desktop

Pünktlich wie die Eisenbahn

Ein ungleich eleganterer Zwitter ist die buici-clock, die vornehmlich der Debian-Distribution beiligt (der Programmautor gehört diesem Projekt an): Einfach rund und rahmenlos – auch ist sie wie xclock lediglich in Position und Größe konfigurierbar. Die Farben sind fest vorgegeben – da die Optik aber an einer (Schweizer) Bahnhofsuhr angelehnt ist, ist das nicht Mangel, sondern Absicht. Denn wer bemalt schon öffentlich Schweizer Uhren …!?

Abbildung 5: Stilvoll: buici-clock

Feinschliff

Sowohl buici- also auch o-clock lassen sich recht einfach auf dem Desktop einsetzen: Sie benötigen lediglich die klar definierte Fläche des Zifferblatts. Ringsum malen diese Anwendungen keinen Hintergrund, und auch kein Fensterrahmen stört das Bild. Schwieriger gestalten sich hier die nachfolgend beschriebenen Digitaluhren: Da es sich (meist) um Buchstaben handelt, haben diese eine Text- und eine Hintergrundfarbe. Schöner wäre sicher statt letzterer einfache Transparenz – doch um diese scheint sich ein jeder Programmierer (mehr oder weniger gelungen) zu drücken. Hier hilft dann nur eine zum Desktop-Bild ähnliche oder zumindest passende Hintergrundfarbe. Zusätzlich ergibt sich noch ein ganz anderes Problem: Da sie sowieso nicht transparent sind, verzichten die Urheber auch auf eine ungerahmte Darstellung. Wer nun seine Uhr nicht nur weg klicken oder minimieren, sondern auch auf allen virtuellen Desktops betrachten will, dem sei ein Blick in die Dokumentation seines Window Managers angeraten. Bietet dieser keine Lösung, so hilft das Tool xnodecor (siehe Textkasten bzw. LinuxUser 01/2001).

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