Home / LinuxUser / 2001 / 06 / Jo´s alternativer Desktop

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

desktopia.png

Rock around the Clock

Jo´s alternativer Desktop

01.06.2001 Manchmal reicht sie nicht, die innere Uhr. Und wer es lieber "zeitlos" mag (sprich: keine Uhr am Handgelenk), der verteilt eben Uhren in seiner Umgebung – und eine davon befindet sich nun auf meinem Desktop. Da man mit Linux wunderbar viel Zeit verbringen kann, schadet eine eingebaute Alarmfunktion ganz sicher nicht. Doch bevor unser Blick gen Himmel wandert, nähern wir uns lieber Schritt für Schritt der Thematik.

Jo's Desktop

Wie Ihr Linux-Desktop aussieht, bestimmen allein Sie. Mit deskTOPia nehmen wir Sie regelmäßig mit auf die Reise ins Land der Window-Manager und Desktopumgebungen, stellen Nützliches und Farbenfrohes, Hingucker und hübsches Spielzeug vor.

Das ungeschriebene Gesetz

Wer die letzten Jahre lange genug vor Microsofts Windows sitzen durfte, hat ein Tool auf dessen Desktop verinnerlicht und akzeptiert: Die Uhr ist unten rechts im Tray der Taskleiste. KDE schließt sich diesem Muster an (GNOME erst mit neueren Versionen nicht mehr) – es scheint ein gängiger Standard zu sein. Doch was tun, wenn man diese Leiste automatisch ausblenden, aber dennoch nicht auf die aktuelle Uhrzeit verzichten möchte? Auch verfügt längst nicht jeder Unix-Desktop über eine solche Start- oder Task-Leiste mit integriertem Zeiteisen.

Immerhin zeigen sich GNOME und KDE hier deutlich flexibler als Windows: Deren Uhren sind austauschbare Applets, die verschoben, konfiguriert, entfernt oder hinzugefügt werden können. Doch auch mit diesen Optionen der beiden Environments sind die Möglichkeiten auf einem Unix-Desktop nicht ausgeschöpft: Größere und besser lesbare Uhren können stattdessen frei auf dem Desktop plaziert werden und schaffen somit neuen Platz in einer eventuell verwendeten Startleiste. Gedanken hinsichtlich der richtigen Uhr muss sich in jedem Fall machen, wer in alter Unix-Tradition seinen Desktop aus zig Einzel-Tools zusammenschraubt. Doch die Spreu vom Weizen zu trennen, ist hier ein recht aufwendiges Unterfangen, dient doch der Uhrenbau bei Jungprogrammierern als Testgelände für spätere Erfolgsprojekte. Ein kleiner und unvollständiger Überblick über interessante Uhren und deren Spezialitäten sei hier gegeben.

Basislager

Da wären zunächst die beiden zum X Window System gehörenden einfachen Uhren xclock und oclock. Beide sind somit praktisch überall vorhanden und lassen sich vollständig über Startparameter oder die Xresources konfigurieren.

Während sich oclock als eine einfache, analoge und runde Uhr (dafür aber ohne Fensterrahmen und mit transparentem Hintergrund!) präsentiert, findet sich bei der quadratischen xclock ein seltenes Feature: Aufgerufen mit dem Anhängsel "-digital" startet diese auch als solche. Einen tieferen Sinn muss man dahinter allerdings nicht finden. Beide Anzeigevarianten wirken recht lieblos und unzeitgemäß – sie sind im Wesentlichen auch nur in Vorder- und Hintergrundfarbe konfigurierbar. Wer ein eigenes Farbschema verwenden möchte, ist mit der schlichten oclock besser bedient: Hier kann man jedem Element eine eigene Farbe zuweisen – sei es nun der Stundenzeiger, oder der ziffernlose Zifferblattrahmen.

Abbildung 1

Abbildung 1: xclocks Standarderscheinung

Abbildung 2

Abbildung 2: xclock -digital

Abbildung 3

Abbildung 3: Runde Sache: oclock

Abbildung 4

Abbildung 4: Frisch gestrichen: oclock

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1277 Hits
Wertung: 149 Punkte (7 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...