Hardware und Sicherheit

Je niedriger die Sicherheitsstufe, desto mehr Dienste werden standardmäßig gestartet
In den meisten Fällen wird Ihre Hardware richtig erkannt. Sollte das nicht geschehen, dann könne Sie – wie hier zu sehen – die Maus von Hand konfigurieren

Zunächst interessiert den Installer, welche Laufwerke und Eingabegeräte auf Ihrem Rechner existieren. Dank sehr guter automatischer Hardware-Erkennung sollte es in den meisten Fällen ausreichen, wenn Sie durch Mausklick auf OK die gefundenen Geräte bestätigen. Exotischere Mäuse können unter Umständen nicht sofort richtig konfiguriert werden.

In einem solchen Fall müssen Sie sich notgedrungen mit der Kombination [Tab]-Pfeiltasten-Leertaste bis zur Mauskonfiguration durchhangeln und dort solange die verschiedenen Einstellungen ausprobieren, bis Sie eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben. Bei der Wahl der Sicherheitsebene sollten Sie sich bewusst sein, dass mit steigendem Sicherheitsniveau in Ihrem späteren System viele komfortable Dinge nicht (mehr) möglich sind. Zum Ausprobieren von Linux sollte die "Niedrig"-Voreinstellung vorerst genügen, zumal Sie die Sicherheitseinstellungen auch später noch mittels DrakConf ändern können.

Partitionierung

Mit Hilfe eines grafischen Tools schaffen Sie Platz auf der Festplatte, um Linux Mandrake 8.0 installieren zu können

Hier sollten Sie mit größter Vorsicht vorgehen, da von den folgenden Maßnahmen der künftige Zustand Ihrer Festplatte(n) abhängt! Festplatten teilt man gewöhnlich in sogenannte Partitionen auf. Auf mit Windows vorinstallierten Rechnern existiert standardmäßig oft nur eine einzige große Windows-Partition. Das grafische Partitionierungs-Tool kann zwar im Prinzip ohne Probleme die Größe bereits bestehender Partitionen verändern.

Wenn Ihnen aber an den Daten auf der betroffenen Partition etwas liegt, dann sollten Sie eine Größenveränderung aber sicherheitshalber erst nach einer erfolgreichen Defragmentierung (und dann am besten mittels fips) vornehmen. Erzeugen Sie nun auf dem unpartitionierten Teil der Festplatte (weißer Balken) am besten eine ca. 64-128 MB große Swap-Partition (Dateisystemtyp: Linux swap, Einstellung: Primary) und - mit dem restlichen zur Verfügung stehenden Platz - eine normale Linux-Partition (Dateisystemtyp: Linux native, Einhänge-Punkt: /, Einstellung: Primary).

Eine evtl. bereits bestehende Windows-Partition hat vom Installer wahrscheinlich schon den (späteren) Einhänge-Punkt /mnt/windows erhalten. Durch Klick auf Fertig treten die Partitionsänderungen dann in Kraft und die Installation wird fortgesetzt. (De-)Markieren Sie anschließend ggf. diejenigen Partitionen, die (nicht) formatiert werden sollen.

Das Sternchen vor /mnt/windows sollte also möglichst nicht (!) gelb sein! Im "Empfehlenswert"-Modus untersucht der Installer zunächst Ihre Festplatte und bietet Ihnen je nach vorgefundenem Zustand verschiedene Partitionierungs-Varianten an, über deren konkrete Auswirkungen Sie sich durch Mausklick auf das große Fragezeichensymbol am unteren Bildschirmrand genauer informieren können.

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