Brot und Spiele

Warum sind Linux-Spiele auch für "Nicht-Spieler" wichtig? Bei einer internen Diskussion stellte sich neulich die Frage, ob wir mit unserem aktuellen Titel vielleicht Leser abschrecken, die sich ausschließlich für die ernsteren Seiten von Linux interessieren, also dessen Qualitäten als Server oder zuverlässige Workstation. Natürlich hoffe ich, dass wir niemand mit der plakativen Titelzeile "Spiele, Spiele" abgeschreckt haben.

Für die Massen

Seit es komfortable Benutzeroberflächen wie KDE und GNOME gibt, die in Funktionalität und Komfort Windows in den Schatten stellen, hat Linux die Server-Nische verlassen. Das macht es aber noch lange nicht zum Massenprodukt. In die Richtung muss es sich aber entwickeln, damit alle Software-Hersteller sich genötigt fühlen, ihre Programme parallel für Windows und Linux zu entwickeln. Und zum Massenmarkt gehört der Spielesektor: Wer als 16-jähriger bunte, schnelle und netzwerkfähige Action Games unter Linux spielt, wird sich vielleicht später auch im Office-Bereich nach Linux-Lösungen umschauen. Die Spiele-Hersteller, die jetzt ihre Top-Titel parallel für Linux entwickeln, helfen also beim Aufbau einer größeren Linux-Nutzerbasis. Es mag sich vielleicht nicht unmittelbar für diese Unternehmen auszahlen, ist aber langfristig eine vernünftige Investition, schließlich erreicht Linux in einigen Jahren ja das vom Erfinder gesteckte Ziel World Domination

32 Seiten…

In den letzten Monaten hat sich im Spiele-Sektor einiges getan. Neben diversen Neuvorstellungen (einige davon finden sich in Testberichten wieder) wird die Unterstützung für aktuelle 3D-beschleunigte Grafikkarten immer besser, da auch hier die Produzenten allmählich die wachsende Nachfrage nach Linux-Lösungen erkennen. So bot sich für diese Ausgabe ausreichend Stoff, um einen umfangreicheren Schwerpunkt denn je zuvor zu gestalten.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2016: Neue Desktops

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Drucker Epson XP-332 unter ubuntu 14.04 einrichten
Andrea Wagenblast, 30.11.2016 22:07, 2 Antworten
Hallo, habe vergeblich versucht mein Multifunktionsgerät Epson XP-332 als neuen Drucker unter...
Apricity Gnome unter Win 10 via VirtualBox
André Driesel, 30.11.2016 06:28, 2 Antworten
Halo Leute, ich versuche hier schon seit mehreren Tagen Apricity OS Gnome via VirtualBox zum l...
EYE of Gnome
FRank Schubert, 15.11.2016 20:06, 2 Antworten
Hallo, EOG öffnet Fotos nur in der Größenordnung 4000 × 3000 Pixel. Größere Fotos werden nic...
Kamera mit Notebook koppeln
Karl Spiegel, 12.11.2016 15:02, 2 Antworten
Hi, Fotografen ich werde eine SONY alpha 77ii bekommen, und möchte die LifeView-Möglichkeit nu...
Linux auf externe SSD installieren
Roland Seidl, 28.10.2016 20:44, 1 Antworten
Bin mit einem Mac unterwegs. Mac Mini 2012 i7. Würde gerne Linux parallel betreiben. Aber auf e...