Ausblick

Im nächsten Teil machen wir einen Streifzug durch die Gimp-Menüs. Wir werden uns einige Juwelen unter den Plugins ansehen und sehen, wie man durch deren Kombination einige nette Effekte erzeugen kann.

Glossar

schwebende Auswahl

haben wir schon im ersten Teil kennengelernt, ich war aber sehr unspezifisch und habe nur gesagt, dass man eine schwebende Auswahl hin- und herschieben kann, ohne die "darunterliegenden" Bilddaten zu zerstören. Hier sieht man nun, was wirklich dahintersteckt: Es wird eine temporäre Ebene angelegt. Sie wird gesondert behandelt und wieder mit dem Bild verschmolzen, sobald Sie die schwebende Auswahl verankern. Mit dem Ebenen-Dialog können Sie daraus aber auch eine "echte" Ebene erzeugen.

transparenten

Da man durch einen Monitor nicht hindurchsehen kann, wird Transparenz von Gimp durch ein graues Schachbrettmuster symbolisiert. Besteht ein Bild aus mehreren Ebenen, haben alle (evtl. außer der untersten) automatisch einen Alphakanal, das heißt jedes Pixel hat neben den Rot/Grün/Blau-Farbinformationen zusätzlich noch einen Wert, der die Deckkraft (von 0 bis 255) repräsentiert. Zusätzlich hat jede Ebene noch eine globale Deckkraft, die alle Pixel dieser Ebene beeinflusst und die maximale Deckkraft festlegt. Sie wird mit dem Schieberegler im Ebenen-Dialog festgelegt.

Alphakanal

bezeichnet den Teil einer Ebene, der die Transparenzinformationen enthält. Man kann den Alphakanal gezielt manipulieren (z. B. mit dem Kurvenwerkzeug) oder schützen (Erhalte Transparenz in dem Ebenen-Dialog).

freistellen

nennt man die Technik, ein Motiv vom Hintergrund zu trennen. In unserem Fall wird der Tiger von der Landschaft getrennt. Man kann dann später das Hauptmotiv in andere Bilder einsetzen.

GIF

ist ein im WWW sehr weit verbreitetes Dateiformat. Bilder, die im GIF-Format gespeichert sind, können eine (der maximal 256) Farbe als "transparent" definieren. Somit kann ein Pixel entweder transparent sein – oder eben nicht. Gimps Modell von Transparenz geht weiter: Ein Pixel kann eine von 256 Transparenzstufen haben. Da das GIF-Format leider einige Lizenzprobleme hat (LZW-Kompression), sollte es in eigenen Web-Projekten soweit irgend möglich vermieden werden und durch PNG o. ä. ersetzt werden. Leider ist Unterstützung für PNG noch nicht in jedem Web-Browser verfügbar.

Der Autor

Simon Budig wünscht sich, dass die Leserschaft Themenwünsche an ihn heranträgt – sonst ist diese Reihe bald zuende… :-)

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