Wie im Linux-/Unix-Umfeld üblich teilen sich leistungsstarke Kommandozeilen-Tools im Hintergrund und benutzerfreundliche GUI-Applikationen die Aufgaben beim Brennen von CDs, egal ob Audio oder ISO9660 (Daten). So setzen sämtliche verfügbaren X-Window-Brennprogramme ausnahmslos auf mkisofs und cdrecord. Das ist Grund genug, einen Blick auf die Funktionsweise der Programme zu werfen, die Ihnen nie auffallen würden, wenn Sie ausschließlich mit X-CD-Roast & Co. arbeiten (ab Seite 15).
Wenn Sie das xterm wieder schließen und doch mit dem von Windows gewohnten Komfort brennen möchten, lesen Sie unseren Workshop zu X-CD-Roast, dem leistungsstärksten GUI-Tool. In der von uns vorgestellten Version 0.98 hat es gegenüber Vorversionen durch Umstellung auf ein moderneres Toolkit eine optische Aufbesserung erfahren (ab Seite 20).
Sollte Ihre Linux-Workstation beim CD-Brennen noch parallel einen Web-Server mit 10.000 Anfragen in der Minute betreiben, haben Sie eventuell ein Problem mit "verbrannten" Rohlingen. Obwohl das eher ein "Anderer-Leute-Betriebssysteme-Problem" ist, profitiert auch Linux von der neuen BURN-Proof-Technologie, die Buffer Underruns erfolgreich vermeidet (ab Seite 24).
Nach diesen Ausführungen zu Buffer Underruns wollen Sie die ganze Geschichte hören? In unserem Grundlagen-Artikel erklären wir die Technologie der beschreibbaren CDs (ab Seite 28).
Den Abschluss unseres Schwerpunktes bildet eine kurze Vorstellung der Programme, die MP3- und wav-Dateien ineinander konvertieren: Um aus MP3s Audio-CDs zu erzeugen, ist nämlich zunächst eine Umwandlung nötig. Gleiches gilt umgekehrt, wenn Sie Ihre private CD-Sammlung im Computer ständig zur Verfügung haben wollen (ab Seite 30).



