OpenLinux 3 kommt
Kurztest der Caldera-Beta
Partitionierung
Die Partitionierung im Expertenmodus bietet dem Anwender von vornherein vier Partitionen an; das entspricht der maximalen Anzahl an primären Partitionen, die man einrichten kann. Als Dateisysteme steht dem Benutzer neben ext2 auch ReiserFS zur Verfügung. Außerdem kann er über das Menü eine Swap-Partition definieren oder eine erweiterte Partition anlegen. Hier lässt sich auch ein Soft RAID einrichten.
Ein wenig nervig ist die Tatsache, dass sich nur die Partitions-Grenzen angeben lassen, also keine Werte in Kilo- oder Megabyte. Das macht für den Laien die Suche nach der richtigen Größe zu einem Ratespiel.
Unter der Haube
Caldera setzt mit dieser neuen Version wieder ausschließlich auf KDE, das in der Version 2.1 vorliegt. Beim X-Server kann der Benutzer zwischen dem fast aktuellen XFree86 4.0.2 und der älteren Version 3.3.16 wählen. Als Kernel war auf der "Technology Preview", die uns vorlag, Kernel 2.4.2 vorhanden.
Standardmäßig wird XFree 4 eingerichtet. Der Server hatte aber auf unserem Testgerät (einem Notebook) arge Probleme, die Savage-MX-Grafikkarte zu erkennen.
Schön für KDE-Anhänger: COAS, das Administrations-Tool von Caldera wurde voll in KDEs Kontrollzentrum integriert. So zieht Caldera nun mit einigen anderen Distributionen gleich.



