Home / LinuxUser / 2001 / 05 / Grundlagen CD-Recording

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(233 Punkte bei 16 Stimmen)
Re: War doch klar...
(162 Punkte bei 6 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Bitte ein Pit

Grundlagen CD-Recording

01.05.2001 Mit dem Erscheinen der ersten CD-Brenner trat die CD einen bislang nicht überbotenen Siegeszug in der Computerwelt an. Wie die Daten auf die CD kommen und wie BURN-Proof-Laufwerke arbeiten, erfahren Sie hier.

Zwölf Zentimeter groß und 1,2 Millimeter dick ist die silbrig glänzende Scheibe, die ursprünglich von Sony und Philips als Nachfolger der Schallplatte entworfen wurde. War die Platte noch ein analoges Aufnahmegerät, bei dem die Töne in Rillen gespeichert und mittels mechanisch anfälliger Nadel abgetastet wurden, hat man mit der CD (Compact Disc) den Sprung zu einem digitalen und rein optischen Medium geschafft. Einziger mechanischer Berührpunkt zwischen CD und Laufwerk ist das Antriebsloch in der Mitte, mit dem die CD gedreht wird. Die Abtastung erfolgt verschleißfrei per Laser.

Das Aufzeichnungsverfahren hat sich bei der CD im Vergleich zur Schallplatte grundlegend geändert: Die digitalisierten Töne werden als binäre Daten, also Einsen und Nullen, in Form von kleinen Erhöhungen (Lands) und Vertiefungen (Pits) aufgezeichnet. Genau wie bei der Schallplatte gibt es auf der CD keine echten Spuren: Es wird spiralförmig geschrieben, allerdings von innen nach außen.

CD-Herstellung

Die Herstellung der CD unterscheidet sich nur minimal von der Schallplatte: Auf die Master-CD mit den Erhöhungen und Vertiefungen wird das Trägermaterial aufgetragen. Anschließend wird auf der Oberseite mit den Pits und Lands eine Reflektionsschicht aus Aluminium aufgedampft und schließlich mit einem UV-beständigen Schutzlack versehen. Die Pits und Lands sind also nur durch die Reflektionsschicht und den Schutzlack geschützt, weshalb die Oberseite entgegen der landläufigen Meinung deutlich empfindlicher ist als die Unterseite.

Der Abtast-Laser wird beim CD-ROM-Lauferk so fokusiert, dass die Vertiefungen (Pits) das Licht anders reflektieren als die Erhöhungen (Lands). Daran erkennt das Laufwerk Eins und Null. Zudem kommt eine Fehlerkorrektur zum Einsatz, die im Falle von Verkratzen oder Verschmutzen der CD die Daten noch in weiten Grenzen rekonstruieren kann.

Organische Zwischenschicht

CD-Brenner müssen also in den Rohlingen die Pits mittels Laser generieren. Dazu hat man den Aufbau der CD geringfügig geändert. Wie in Abbildung 1 zu sehen, gibt es nun eine dritte, organische Schicht, die zwischen Träger-Substrat und Reflektionsschicht eingebettet ist.

Abbildung 1: Aufbau einer CD-R: Das Polycarbonat-Substrat dient hauptsächlich der mechanischen Stabilität, erst die organische Schicht mit den vorgefertigten Spuren (Grooves) nimmt die Daten in Form von Vertiefungen (Pits) auf. Die Reflektionsschicht besteht meist aus Gold oder Silber

In der organischen Schicht, oft als Dye-Layer bezeichnet, gibt es eine Art Vorformatierung. Dabei handelt es sich um eine Spur (Groove oder Pregroove), an der sich der CD-Brenner förmlich entlang hangelt. Das Groove dient unter anderem als Rückmeldung über die Geschwindigkeit, mit der der Laser aktuell über die CD-Oberfläche streicht. Dies ist entscheidend, da die CD von innen nach außen gedrosselt werden muss, um die Schreibgeschwindigkeit konstant zu halten.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

961 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 2 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...