Bildverabeitung

Bei der Bildverarbeitung darf natürlich Gimp nicht fehlen. Da aber viele den Photoshop-Clon schon kennen und in diesem Heft der zweite Teil unseres Gimp-Workshops zu finden ist, wollen wir hier nicht weiter darauf eingehen. Während in Gimp Grafiken pixelweise gespeichert und editiert werden, benutzt Sodipodi ein Vektorformat, es wird also mit Formen gearbeitet. Das hat den Vorteil, dass die Grafiken auch bei starker Vergrößerung nicht pixelig wirken. Sodipodi setzt dabei das Format SVG ein. Dieses bietet weitreichende Möglichkeiten, da es auf XML basiert. In Web-Seiten eingebettet kann man Grafiken z. B. dynamisch verändern bzw. generieren. Da sich nicht alle Bilder gleichermaßen mit Vektoren darstellen lassen, bietet Sodipodi auch den Import von pixelbasierten Bildern in eine Vektorgrafik an.

Der Diagrammeditor Dia benutzt ebenfalls ein eigenes Format, um seine Diagramme platzsparend zu speichern, obwohl auch der Export als PNG möglich ist. Wie Sodipodi beherrscht Dia neben zahlreichen Symbolen zum Erstellen von Diagrammen das Einfügen von Bildern, die wie alle anderen Elemente beliebig skaliert werden können. Das letzte Programm im Bund, Eye of GNOME, ist ein einfacher Bildbetrachter, der aber über Bonobo auch in andere Programme integriert werden kann und einfache Features, wie z. B. Vergrößerung, unterstützt.

Abbildung 2: Diagramme lassen sich einfach mit Dia erstellen

Spiele

Den ganzen Tag mit Textverarbeitung zu verbringen, wird schnell etwas eintönig, deshalb sind auch Spiele in Fifth Toe enthalten. Gnomoku ist eine Umsetzung von Gomoku, was sich wie eine Mischung aus Go und Tic Tac Toe spielt. Ziel des Spiels ist eine Reihe von genau fünf Steinen, wobei man entweder gegen den Computer oder via Internet mit einem menschlichen Gegner spielen kann. Auch bei Bombermaze, einem Bomberman-Clon, kann man mit bis zu vier Spielern spielen, die sich allerdings alle um eine Tastatur versammeln müssen. Falls das Spiel einmal langweilig werden sollte, hat man außerdem noch die Möglichkeit, das Spielfeld mittels Themes umzugestalten. Im dritten Spiel, Atomix, geht es darum, organische Moleküle aus Atomen zusammenzusetzen, was dadurch erschwert wird, dass sich die Atome nicht beliebig bewegen lassen. Auch Atomix beherrscht Themes, die man aber direkt im Level-Editor festlegen muss.

Abbildung 3: Bei Bombermaze erinnert nicht nur der Name an Bomberman

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • News und Programme rund um Gnome
  • Gnome-Programme fürs Office
    Gnome-User müssen nicht auf die Desktop-fremden Bürokomplettpakete OpenOffice oder KOffice zurückgreifen, wenn sie Briefe schreiben oder Abrechnungen erstellen wollen: Mit Gnome Office existiert eine Sammlung von Office-Programmen, die besonders an den Gnome-Desktop angepasst sein wollen.
  • News und Programme rund um GNOME
    GNOME und GTK als Programmbasis von GNOME haben in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Inzwischen gibt es Programme für fast jede Aufgabe, und täglich kommen neue hinzu. In der Rubrik Gnomogram wollen wir jeden Monat die Perlen unter den GNOME-Tools vorstellen und über die neuesten Gerüchte und Informationen zu GNOME berichten.
  • News und Programme rund um GNOME
    +++ Red Flag tritt der GNOME-Foundation bei +++ Red Hat und Eazel kooperieren +++ Ximian und KDE +++ Neue GNOME-Versionen +++ Sodipodi Vektorisierer +++ Paket-Manager Red Carpet +++ Sitzungs-Management +++ GNOME und GTK als Programmbasis von GNOME haben in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Inzwischen gibt es Programme für fast jede Aufgabe, und täglich kommen neue hinzu. In der Rubrik Gnomogram wollen wir jeden Monat die Perlen unter den GNOME-Tools vorstellen und über die neuesten Gerüchte und Informationen zu GNOME berichten.
  • Gnumeric in neuer Version 1.9.6
    Die schlanke Tabellenkalkulation im Gnome-Office heißt Gnumeric. Nun gibt es die Software in einer neuen Variante 1.9.6.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 10/2016: Kryptographie

Digitale Ausgabe: Preis € 0,00
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Soundkarte wird erkannt, aber kein Ton
H A, 25.09.2016 01:37, 6 Antworten
Hallo, Ich weiß, dass es zu diesem Thema sehr oft Fragen gestellt wurden. Aber da ich ein Linu...
Scannen nur schwarz-weiß möglich
Werner Hahn, 20.09.2016 13:21, 2 Antworten
Canon Pixma MG5450S, Dell Latitude E6510, Betriebssyteme Ubuntu 16.04 und Windows 7. Der Canon-D...
Meteorit NB-7 startet nicht
Thomas Helbig, 13.09.2016 02:03, 3 Antworten
Verehrte Community Ich habe vor Kurzem einen Netbook-Oldie geschenkt bekommen. Beim Start ersch...
windows bootloader bei instalation gelöscht
markus Schneider, 12.09.2016 23:03, 1 Antworten
Hallo alle zusammen, ich habe neben meinem Windows 10 ein SL 7.2 Linux installiert und musste...
Ubuntu 16 LTE installiert, neustart friert ein
Matthias Nagel, 10.09.2016 01:16, 3 Antworten
hallo und guten Abend, hab mich heute mal darangewagt, Ubuntu 16 LTE parallel zu installieren....