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Software
Nachdem wir uns in den letzten beiden Folgen unseres insgesamt fünfteiligen Workshops ausgiebig mit der Textverarbeitung KWord beschäftigt haben, wollen wir uns jetzt den Funktionen der Tabellenkalkulation KSpread zuwenden.
Das aus der Windows-Welt stammende SMB-Protokoll wird in kleineren Netzen auch gerne von Pinguinen eingesetzt. Linux bringt unter Benutzung von Samba alle notwendigen Funktionen mit, um über SMB Dateien von anderen Rechnern zu lesen, zu schreiben oder selbst Dateifreigaben zur Verfügung zu stellen.
Je stärker Sie auf Ihre E-Mails angewiesen sind, desto nützlicher ist das K-Tool dieses Monats – trotz seines etwas seltsamen Namens: Kbiff. Denn dieses Progrämmchen hält Sie über Ihre elektronische Korrespondenz auf dem Laufenden. Sagen Sie ihm nur, welche Mailboxen überwacht werden sollen, und KBiff wird es tun.
Wer sagt, dass Klatsch und Tratsch in einer Linux-Zeitschrift keinen Platz haben? K-splitter plaudert Monat für Monat aus dem KDE-Nähkästchen, posaunt Neuigkeiten aus der K-Welt aus und schaut hin und wieder neugierig hinter die Kulissen. Diesmal geht es um MP3-Player und leidige Bilder im Browser sowie den Frühjahrsputz für alle Icons in der Startleiste.
Kommandozeile
"Warum soll ich mich da einarbeiten und dafür auch noch einen Mail-Server aufsetzen?" fragt sich der Anwender, nachdem er die Liste mit rund 250 Einträgen für die Tastenfunktionen des mutt gesehen hat. Und klickt auf den Link zum Netscape Messenger. Doch der Mail Client mutt lässt sich schon mit einer Hand voll Anweisungen und einigen Einträgen in seiner Konfigurationsdatei ~/.muttrc sinnvoll bedienen, und er entschädigt den Benutzer mit etlichen Features schnell für die spröde, textbasierte Oberfläche: Optionale POP3- und IMAP-Unterstützung, PGP und Threading bietet mutt ebenso wie Makros, Scoring, freie Tastaturbelegung und das Suchen nach Mustern. Selbst Datenbanken, Viewer und Web Browser können problemlos eingebunden werden.
In der letzten "Zu Befehl"-Folge haben Sie erste Informationen zu Partitionen, Dateisystemen und deren Auslastung bekommen. In diesem Zusammenhang fiel auch kurz der Begriff "mounten". Mit dem Befehl mount machen Sie einen Datenträger (z. B. Festplatte, Diskette, CD usw.) für Linux verfügbar. Anders als unter DOS und Windows gibt es unter Unix/Linux keine Laufwerksbuchtaben, vielmehr wird jede Partition irgendwo unterhalb des sogenannten Root-Verzeichnisses (Wurzelverzeichnis) eingebunden. In diesem Artikel geht es um Tipps und Tricks zu mount, die den Zugriff auf Datenträger erleichtern und in einigen Fällen sogar helfen, Geld zu sparen.
Vielleicht ist es Ihnen auch schon passiert: Sie wollen eine CD wechseln, aber das Laufwerk weigert sich in penetranter Weise, Ihrem Wunsch nachzukommen. Es bleibt geschlossen, bis Sie es unmounten. Oder Sie haben kurz etwas auf eine Diskette kopiert und gehen mit dieser an einen anderen Arbeitsplatz. Wenn Sie zurückkommen, lässt sich das Diskettenlaufwerk nicht davon überzeugen, eine neue Diskette zu akzeptieren; nur ein Neustart hilft.



