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icepack linux im Test

Erweiterbarkeit

Das eigentliche K.O.-Kriterium für den vernünftigen Alltagseinsatz von icepack Linux stellt aber die Tatsache dar, dass sich das System defacto nicht erweitern lässt. Es existiert zwar der Paket-Manager rpm samt GNOME-Frontend GnoRPM. Damit lassen sich aber weder distributionseigene (ice-Format), noch distributionsfremde (unerfüllte Paketabhängigkeiten aufgrund einer leeren rpm-Datenbank) Binärpakete nachinstallieren, greift man nicht zur rpm-Brutalmethode "rpm --nodeps --force".

Originell, aber unausgereift

Icepack Linux eignet sich im derzeitigen Zustand für Einsteiger, denen die installierten Standard-Anwendungen für erste Orientierungsschritte auf dem GNOME-Desktop ausreichen. Alle anderen sollten mindestens noch ein oder zwei Versionen warten, bis die Entwickler das System hinsichtlich der hier bemängelten Sicherheits- und Erweiterungsaspekte überarbeitet haben; für Version 2.0 ist zumindest der Paket-Manager angekündigt. Dann wird icepack vielleicht auch schon mit GNOME 1.4 samt Nautilus ausgeliefert werden.

icepack linux 1.0

+ Pentium-optimiertes GNOME-System

+ günstiger Preis

+ Einfache Repartitionierung inkl. Windows-Verkleinerung

– bedenklicher (Sicherheits-) Zustand des Systems

– zur Zeit keine Erweiterbarkeit des Systems

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