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SuSE 7.1 Personal im Test

Erweiterbarkeit

Auf den beiden Binary-CDs befindet sich ein akzeptables, wenn auch zum Teil noch durch weitere Quellen ergänzungsbedürftiges Repertoire an Linux-Anwendungs-Software. Äußerst lästig bei der nachträglichen Installation von rpm-Paketen: Der YaST2-Paket-Manager benötigt bei jeder Nachinstallation von Paketen zunächst die erste SuSE-CD, ganz gleich, auf welcher CD sich das zu installierende Paket letztlich befindet. DJ-Einsatz ist hier also vorprogrammiert! Ansonsten ist das System dank weitgehender Binärkompatibilität im Normalfall relativ einfach durch Red-Hat-6.2-konforme RPMs, notfalls auch durch direktes Kompilieren von Quellpaketen, erweiterbar.

Alles eine Kostenfrage

SuSE 7.1 verbindet momentan besser als die meisten anderen verbreiteten Distributionen eine relativ voraussetzungsarme Administrierbarkeit mit größtmöglicher Aktualität. Das zentrale Administrationskonzept von YaST(2) ermöglicht es auch Linux-Neulingen, auf dem Desktop möglichst rasch produktiv zu werden. Andererseits fühlt man sich gerade als fortgeschrittener Nicht-Nur-Anwender bei einem SuSE-System zunehmend in seiner Gestaltungsfreiheit eingeschränkt. Letztlich ist es aber vor allem eine Kostenfrage, ob man sich in regelmäßigen Abständen von SuSE mit einer (nicht ganz billigen) Auffrischungskur für sein System samt Administrationswerkzeug bedienen lassen will.

SuSE 7.1 Personal

+ Sehr aktuelles und auf deutsche Verhältnisse angepasstes System

+ Zentrales Konfigurations-Tool YaST/ YaST2

– Lästiges CD-Wechseln bei Nachinstallation von Paketen

– Relativ hoher Preis für "abgespeckte" Distribution

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