Serial Communication
Kommunikationsgeräte mit USB-Anschluss
Handspring Visor Platinum
Dieses Gerät passt zwar nicht so recht in die aktuelle Kategorie, aber es hat noch nirgends hineingepasst. Im weitesten Sinne geht es aber auch hier um Kommunikation, und da dieser Handheld sehr weit verbreitet ist, dürfte der Test für viele interessant sein. Handspring verwendet für alle Geräte das selbe Protokoll. Also sollten alle Angaben auch auf die anderen Modelle dieser Firma zutreffen. Beim Visor wird die serielle Schnittstelle einfach via USB getunnelt, das entsprechende Modul heißt usbserial. Beim Test wurde der Visor nicht sofort gefunden, erst durch die Modul-Parameter vendor=0x82d product=0x100 konnte auf das Gerät zugegriffen werden. Wer diesen Handheld das erste mal anschließt, sollte sich nicht wundern, dass nichts passiert – erst durch das Aktivieren des Hot-Syncs wird auch der USB-Teil des Gerätes aktiv und tritt unter Linux in Erscheinung. Kurz nachdem der Hotsync aktiviert wurde, kann man dann via pilot-xfer syncronisieren:
pilot-xfer /dev/ttyUSB0 -b ~/visor/
synchronisiert den Visor mit den Daten in ~/visor. Eine ausführliche Beschreibung von pilot-xfer und anderen Alternativen ist im LinuxUser 02/2001 erschienen. Nach dem Synchronisationsvorgang meldet sich der Visor wieder vom USB ab; für jeden weiteren Transfer muss wieder der Hot-Sync-Knopf gedrückt werden.
# init.d/usb stop
Hier endet unsere USB-Testserie. Die Artikel der vergangenen Ausgaben haben gezeigt, dass zwar eine große Zahl von Geräten bereits mit Linux zusammenarbeiten, dass sich aber vor dem Kauf auf jeden Fall ein Blick in Kompatibilitätslisten lohnt, denn viele Geräte werden eben doch nicht unterstützt.



