Administratives
K-splitter
Erlaubnis erteilt!
Recht oder besser gesagt Rechte haben zu wollen und Recht(e) zu bekommen, sind unter Linux als waschechtem Multi-User-System zwei verschiedene Paar Schuhe. Wie Sie vielleicht schon gemerkt haben, unterscheidet Ihr System sehr genau, wer überhaupt die diversen Dateien und Programme auf Ihrem Rechner lesen, beschreiben oder ausführen darf.
Damit auch ja nichts durcheinander gerät, wird mit jeder Datei gespeichert, ob der Besitzer, die Gruppenmitglieder oder andere Benutzer die jeweilige Datei lesen, schreiben oder ausführen dürfen. Mit dem Kommando chmod können Sie diese Zugriffsrechte selbstverständlich jederzeit ändern.
Für diesen Befehl gibt es unter http://www.leeta.net/kchmod/ ein grafisches Frontend im KDE-Look namens kchmod, mit dem das Setzen der Zugriffsrechte gleich nochmal so viel Spaß macht (Abbildung 9).
Einfach via File/Open die Datei, die Sie bearbeiten wollen, anwählen und zwischen den angebotenen Möglichkeiten entscheiden. Soll die Datei writ(e)able ("schreibbar"), read(able) ("lesbar") oder executable ("ausführbar") werden? Sie haben die Wahl. Danach noch schnell die Änderung mit File/Save speichern und aus die Maus – wäre es doch immer so einfach, für Recht(e) zu sorgen…
Glossar
Tar-Ball
Das Programm tar ist ein unter Unix übliches Archivierungstool. Eine damit zu einem File zusammengepackte Dateisammlung wird gerne Tar-Ball genannt und hat die Dateiendung .tar.gz oder .tgz, wenn sie erst mit tar zusammengefasst und dann mit dem Programm gzip komprimiert wurde.
core-File
Der letzte Speicherabzug eines abgestürzten Programms bleibt in Dateien mit dem schönen Namen core der Nachwelt erhalten. Erfahrene Programmierer können daraus mit Hilfe eines Debuggers die Absturzursache herausfinden, für alle anderen sind diese Dateien schlicht Platzverschwendung.



