icepack-tux.png

icepack Linux 1.0

Installationsanleitung zur Distribution auf der Heft-CD

01.04.2001
icepack Linux ist eine neue Linux-Distribution, das laut Hersteller "speziell auf die Bedürfnisse des Heimanwenders zugeschnitten ist" und sich an Linux-Einsteiger wendet. Das wollen wir uns natürlich näher ansehen, und so bieten wir Ihnen auf der Heft-CD eine Evaluationsversion der frisch auf den Markt gekommenen Release 1.0.

Voraussetzungen

  • 586 Prozessor oder höher
  • 32 MB RAM, 64 MB oder mehr empfohlen
  • VESA-kompatible PCI-/AGP-Grafikkarte
  • MS-kompatible serielle Maus / PS/2-Maus / USB-Maus
  • mindestens 1 GB Festplattenplatz

In diesem Artikel beschreiben wir die Installation der icepack-Distribution, die Sie auf der Heft-CD finden. Wir gehen im Folgenden davon aus, dass Sie ein boot-fähiges CD-ROM-Laufwerk haben; anderenfalls müssten Sie eine Startdiskette vom mitgelieferten Disk-Image erstellen.

Installation

Vorab: Wenn Sie einen "Standard-Windows-Rechner" mit einer einzigen großen Windows-Partition haben, müssen Sie vor der eigentlichen Linux-Installation unter Windows die Platte defragmentieren; auch eine Datensicherung ist dringend anzuraten, denn beim Verkleinern der Windows-Partition ist prinzipiell ein Datenverlust möglich.

Zum Start der Installation legen Sie die Heft-CD ein und booten den Rechner. Nach Auswahl der Installationssprache (Deutsch oder Englisch) werden Sie vom Installationsassistenten "iceTux" begrüßt. Es geht dann mit der Mauserkennung als erstem Schritt los.

Vor jedem Schritt liefert iceTux eine kurze Erklärung, worum es geht, und bietet auch gleich Möglichkeiten an, das Vorhaben der Installationsroutine zu umgehen.

Es werden dann vorhandene SCSI-Adapter gesucht. Bei der folgenden Paket-Auswahl bietet die Evaluationsversion von icepack nur die Variante "833 MB icepack linuz Standard-System". Da es sich eh um eine verkleinerte Version der vollen icepack-Distribution handelt, ist diese Vorgehensweise sinnvoll.

Nun geht es an die Partitionierung der Festplatte. In einem Auswahlfenster erscheinen alle gefundenen Festplatten mit Typbezeichnung und Größe. Wählen Sie hier die Platte aus, auf der Sie Linux installieren möchten.

Abbildung 1: Auswahl der Festplatte

Vorhandene DOS-Partionen werden angezeigt, und freier Speicherplatz ist ebenfalls als solcher zu erkennen.

Windows-Partition verkleinern

Diesen Abschnitt brauchen Sie nur beachten, wenn sich kein unpartitionierter Platz auf der Platte befindet, der für Linux verwendet werden kann. Die Standard-Situation auf den meisten Windows-Rechnern ist, dass sich exakt eine (primäre) Windows-VFAT-Partition auf der Platte befindet. Diese wird dann in der Partitionsliste angezeigt. Wählen Sie sie mit der Maus aus und klicken Sie dann auf Ändern. Nun können Sie eine neue Größe der Partition angeben; das Installationsprogramm führt dann eine verlustfreie Größenänderung der Windows-Partition durch – dieser Schritt wird eine Weile dauern; vorher erscheint noch ein Warnhinweis, ob Sie die Windows-Partition vorher defragmentiert und ein Backup durchgeführt haben. Bedenken Sie, dass beim Verkleinern der Partition ein Datenverlust möglich ist – die privaten Daten sollten also auf jeden Fall vorher (unter Windows) gesichert werden.

In der Partitionsübersicht sehen Sie nun freien, ungenutzten Speicherbereich – diesen können Sie im Folgenden zur Installation von Linux verwenden.

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