Bildbearbeitung Gimp 1.2.1

Es scheint fast so, als wollten die Gimp-Entwickler ihren Anwendern ein besonderes Weihnachtsgeschenk machen, als sie pünktlich zu den Festtagen eine weitere stabile Version ihrer Bildbearbeitung zum Download bereitstellten. Inzwischen gab es bereits eine weitere Minor-Release, die in erster Linie einige Fehler der ersten 1.2er-Version behoben hat. Mehr zu den neuen Features von Gimp 1.2 erfahren Sie weiter hinten in dieser Ausgabe. Natürlich befindet sich die neueste Version auf unserer Heft-CD. http://www.gimp.org

Fax-Verwaltung KMLOFax 2.0

Wenn bei Ihnen das Elsa MicroLink(TM) Office-Modem zum Einsatz kommt und Sie gerne dessen Fax-Speicher unter Linux verwalten wollen, dann dürfte KMLOFax genau das Richtige für Sie sein. Mit diesem KDE-Programm können Sie nämlich die Faxe aus dem Faxspeicher Ihres Modems laden und dann weiterverarbeiten. Die aktuelle Version 2.0 erlaubt es zudem, dass Sie Faxdokumente über das Modem als E-Mails versenden. Das Tool ist sowohl in einer KDE1- als auch in einer KDE2-Variante kostenlos erhältlich unter http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0000441/kmlofax_d.html

Datei-Manager XNC 4.4.0

Der X Northern Captain des russischen Autoren-Teams um Leonid Khramov ist eigentlich mehr als nur ein gewöhnlicher Datei-Manager. Ursprünglich entstanden als X11-Clone des Konsolen-Klassikers Northon Commander hat sich XNC zu einer komfortablen Datei-Management-Suite unter X11 entwickelt, die in Kombination mit einem Window-Manager durchaus als Ersatz für etablierte Desktop-Umgebungen wie KDE oder GNOME eingesetzt werden kann. Dank des eingebauten IVE-Systems lassen sich auch die gängigsten Bildformate sowie ASCII- und Hexadezimal-Formate darstellen und ggf. editieren. Dank eines neu implementierten Plugin-Mechanismus kann man in der neuesten Version nun auch das Aussehen von XNC verändern. Sie finden die aktuelle Version auf der Heft-CD oder unter http://xnc.dubna.su/

Web-Browser Mozilla 0.7

Anfang Januar ist eine neue Version des Open-Source-Web-Browsers Mozilla erschienen. Neben einigen Detail-Verbesserungen wurde erstmals ein Personal Security Manager in die Browser-Suite integriert. Vergleichen Sie hierzu auch den Vergleichsartikel über aktuelle Web-Browser in diesem LinuxUser, in dem stellvertretend für den neuen Mozilla der Browser-Aufsatz Galeon vorgestellt wird. http://www.mozilla.org

Intranet-Messaging-System Spat 1.0

Der GNOME-Desktop wird um ein weiteres wertvolles Programm reicher. Auf dem Linux-Desktop suchte man lange Zeit vergebens nach einer kleinen und unkompliziert einsetzbaren Messaging-Suite für´s Intranet im Stile von Winpopup unter Windows. Spat könnte diese Lücke nun schließen. Die erste Major-Release 1.0 von Spat bringt bereits die volle Chat-Funktionalität für Netzwerkgespräche zu zweit oder in größeren Gruppen mit. Selbstverständlich lässt sich Spat in der aktuellen GNOME-Version auch als jederzeit greifbares Applet ins GNOME-Panel integrieren. Sie finden das Messaging-System auf unserer Heft-CD oder unter http://spat.codehost.com/

Flash Player 5 für Linux

Ungefähr ein viertel Jahr nach dem Erscheinen der Windows-Version hat der Marktführer in Sachen Web-Grafiken Macromedia Ende Januar seinen Flash-Player 5 in Form eines Netscape-Plugins auch für Linux zum Download zur Verfügung gestellt. Der Flash-Player wird als Browser-Ergänzung benötigt, um die zunehmende Anzahl an Web-Seiten betrachten zu können, die mit Flash erstellte Vektoranimationen enthalten. Näheres zur Installation finden Sie in diesem Heft-Schwerpunkt im Artikel über Browser-Plugins. Das Tar-Archiv mit den Plugin-Bibliotheken befindet sich auch auf der Heft-CD im dortigen Unterverzeichnis plugins oder alternativ unter http://www.macromedia.com/shockwave/download/alternates/

Neue Distributionen

Nach dem großen Versionswurf der bedeutendsten Linux-Distributoren im Herbst 2000 ist es in den letzten Monaten in Sachen neue Linux-Distributionen eher still geworden. Die neue Kernel-Major-Release 2.4 um die Jahreswende hat das Distributionskarussel aber wieder mächtig in Schwung gebracht. Ab 10.2.2001 liefert der deutsche Marktführer SuSE seine neue Version 7.1 an kaufwillige Linux-Anwender (Personal-Edition mit 3 CDs á 89 DM) und Profis (Professional-Edition mit 7 CDs und 1 DVD á 129 DM) aus. Auch beim anderen großen Distributor Red Hat dürfte Version 7.1 in einigen Wochen erscheinen. Eine erste Beta-Version wurde jedenfalls Ende Januar zu Testzwecken auf dem Ftp-Server bereitgestellt. Auch hier wird der neue Kernel zu den wichtigsten Neuerungen zählen. Mitte Februar wird darüber hinaus auch die erstmals in Paket-Form für 49,87 DM erhältliche Distribution icepack linux 1.0 an den Start gehen. Die neue deutschsprachige Distribution richtet sich besonders an Linux-Einsteiger und Anwender. LinuxUser wird übrigens in der nächsten Ausgabe alle aktuellen Distributionen testen. http://www.suse.de http://www.redhat.de http://www.icepack-linux.de

Was es sonst noch Neues gibt?

Der Marktführer im Bereich 3D-beschleunigter Grafikkarten nVidia hat eine neue Version 0.9-6 des proprietären nVidia-Treiberpakets veröffentlicht, die neben einigen Bugfixes auch mit der neuen Kernel-2.4-er Serie zusammenarbeiten soll. Spieler und andere 3D-Liebhaber, die ihren nVidia-3D-Chip auch unter Linux 2.4 voll ausreizen möchten, finden eine komplette Installationsanleitung bei http://www.holarse.de/index.php3?content=treiber_nvidia

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 

Ähnliche Artikel

Kommentare