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Komfortabel in den IRCX-Chat

Privat im Query

Wer die Öffentlichkeit eines Channels scheut, kann sich auch mit einem anderen IRC-Anwender im sogenannten Query treffen: Kennen Sie den Nickname des gewünschten Gesprächspartners, so geben Sie einfach

/query nick

ein, und es öffnet sich ein neuer Tab. Dies ist kein Channel sondern ein Eins-zu-Eins-Gespräch: Hier wird Ihnen niemand zuhören, es sei denn die Verbindung zum IRC-Server wird abgehört…

Op ist top!

Viel Wirbel wird im IRC um den Op-Status gemacht: Als Channel Operator haben Sie einige Sonderrechte gegenüber "nicht-privilegierten" Anwendern auf dem Channel; dies ist mit dem root-Account auf Ihrem Linux-System vergleichbar. Als Op haben Sie unter anderem die folgenden Möglichkeiten:

  • Sie dürfen ein "Topic" setzen, d. h. ein Thema für den Channel angeben. Das Topic erscheint dann in der obersten Zeile (gleich unter der Menüzeile). Der Befehl ist
/topic Titel
  • Sie können andere Anwender auf dem Channel zum Op machen oder diesen den Op-Status entziehen; die Befehle dafür sind
/op nick
 /deop nick
  • Störenfriede können vom Channel gekickt werden (wörtlich: aus dem Raum treten). Da so etwas nicht grundlos gemacht werden sollte, können Sie beim Rauswurf eines Anwenders eine beliebige Nachricht angeben, die dieser dann als "Kick-Message" erhält.
/kick nick Grund

Der Kick-Grund kann mehrere Worte enthalten und muss nicht speziell geklammert oder in Anführungszeichen gesetzt werden. Beispiel: /kick idiot28 Gib endlich Ruhe. Nach einem Kick kann der User den Channel wieder betreten, weshalb Kicks in der Regel nur verwarnenden Charakter haben; gelegentlich trifft man auch auf Ops, die "just for fun" kicken.

  • Wenn Sie regelrecht belästigt werden, können Sie jemand auch verbannen. Dazu verwenden Sie den Befehl
/ban nick

Sie erhalten eine Bestätigung der Form

hgesser sets ban on *!*@192.168.1.*

Was geht hier vor? Hier wird eine sogenannte Hostmaskverwendet, die in die Ban-Liste des Channels eingetragen wird. Um den Anwender dauerhaft zu bannen, geht X-Chat hier recht rigide vor: Unter der Annahme, dass der Störenfried vom IRC-System als idiot@192.168.1.26 erkannt wurde, werden alle Anwender mit beliebigen Benutzernamen (* nach dem !) und beliebigen Nickname (* vor dem !) ausgeschlossen, die über einen Rechner online sind, dessen IP-Adresse in den ersten drei Teilen übereinstimmt – also in diesem Fall 192.168.1.1 bis 192.168.1.254. Dadurch wird sichergestellt, dass der Anwender nicht einfach seinen Nickname ändert oder in seinem IRC-Programm den Benutzernamen ändert. Um einen Ban wieder aufzuheben, gibt es in einigen X-Chat-Versionen den Befehl /unban, in der aktuellen jedoch nicht. Tatsächlich ist auch /ban nur ein Makro: X-Chat wertet dieses aus und schickt (im obigen Beispiel) folgenden Befehl an den IRC-Server:

/mode #channel +b *!*@192.168.1.*

Kurz gesagt: /mode ist ein sehr allgemeiner Befehl, mit dem sich verschiedene Modi (Betriebsarten) des Channels einstellen lassen. Hier wird festgelegt, dass ein neuer Ban (+b) in die Ban-Liste einzutragen ist. Mit -b können Sie das rückgängig machen:

/mode #channel -b *!*@192.168.1.*

Einen Blick auf die aktuelle Ban-Liste werfen Sie mit dem (naheliegenden) Kommando /banlist.

  • In der Regel gesellt sich zum Ban immer ein Kick dazu: Die Kombination der beiden Befehle heißt bei X-Chat /kickban und wird genauso wie /kick aufgerufen:
/kickban nick Grund

Dabei wird der Ban vor dem Kick ausgeführt, da ein schneller IRC-Client, der auf Auto-Rejoineingestellt ist, den Anwender sonst sofort wieder auf den Channel bringen würde – noch bevor der Ban wirksam wird.

nick!user@host

Dabei können Sternchen ("*") verwendet werden, die die gleiche Bedeutung wie in Dateinamen haben: Sie stehen für beliebige Zeichen. So steht etwa *!*esser@*.linux-user.de für Benutzer mit beliebigem Nickname, einem Login-Namen, der auf esser endet, und einem Rechnernamen, der zur Domain linux-user.de gehört. Bei numerischen IP-Adressen steht das Sternchen hinten, da dort die vorderen Teile der Adresse bei mehreren Rechnern aus einem Netz identisch sind.

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LinuxUser 05/2014

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