Home / LinuxUser / 2001 / 03 / Es muss nicht immer Netscape sein

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Alternatives Postfach

Es muss nicht immer Netscape sein

Es gibt viel zu konfigurieren – packen Sie's an

Konfiguriert wird dieser Mail-Client über die Datei /etc/muttrc, deren globale Einstellungen durch Ihre persönlichen Wünsche in der ~/.muttrc überschrieben werden. Die Datei ist eine einfache Textdatei, in der Variablen vier verschiedene Typen von Werten zugewiesen werden: Boolean (true/false), Zahlen, Zeichenketten oder Quadoption (yes/no). Mit diesen Werkzeugen können Sie nun dem Mail-Client alle Ihre Wünsche mitteilen: sein Aussehen, sein Verhalten beim Sortieren von E-Mails (Abspeichern in separaten Foldern), Verwendung von Farben, wie der Index und die einzelnen Nachrichten aussehen sollen und vieles mehr. Alle Tipps, die hier im Text genannt werden, können Sie also direkt in Ihre ~/.muttrc eintragen.

Alle neuen Mails landen bei mutt automatisch in der Inbox. Dort bleiben sie, bis sie von Ihnen in die entsprechenden Folder, wie z. B. mbox, verschoben oder gelöscht werden. Im Folder mbox landen die gelesenen Nachrichten, vor dem Verschieben fragt mutt allerdings nach.

Erste Schritte

Wollen Sie eine E-Mail lesen, drücken Sie einfach die [Return]-Taste, wenn sich die Markierung über der Nachricht befindet. Sie sehen die Mail jetzt im Vollbildmodus, d. h. das ganze Konsolen-Fenster ist damit ausgefüllt. Schreiben Sie die Anweisung set pager_index_lines=10 in Ihre ~/.muttrc, so werden die obersten zehn Zeilen weiterhin für den Index reserviert, während darunter der Nachrichten-Text zu sehen ist. Evtl. ist bereits eine solche Zeile vorhanden, dann brauchen Sie nur den dort gesetzten Wert verändern.

Header und die Mail selbst erscheinen grundsätzlich in einem Fenster, lassen sich aber zu besseren Unterscheidung einfärben (siehe Abbildung 5). Außerdem können Sie gezielt Informationen aus dem Header aus- und wieder einblenden. Dauerhaft machen Sie diese Einstellung über einen Eintrag wie ignore Delivered-To, bei dem fortan die Zeile mit dem Empfänger ausgeschaltet wird.

Verschiedene Farben zaubern Sie mit dem folgenden Schema auf den Schirm:

color hdrdefault cyan black

färbt den gesamten Header-Hintergrund schwarz mit cyan-farbener Schrift,

color header green black ^From:

färbt die Schrift der Zeile, die mit From: beginnt, grün.

Ein Adressbuch kennt mutt nur im übertragenen Sinne: Für vielbenutzte Namen werden Aliase eingerichtet. Diese folgen dem Schema:

alias kurzname user@host (Vorname Nachname)

oder

alias kurzname "Vorname Nachname" <user@host>

Für den ersten Beispieleintrag gilt: Die Namen in der Klammer sind optional. Sind sie vorhanden, verwendet sie mutt in der Anzeige. Die " " im zweiten Beispiel sind erforderlich, wenn der Name Sonderzeichen, wie z. B. Umlaute, enthält. Die Aliase werden einfach in die ~/.muttrc hineingeschrieben oder in eine andere Datei, die mit der Zeile

source dateiname

in der ~/.muttrc initialisiert wird.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...