Voraussetzungen
E-Mail ist ein wichtiger Teil der Kommunikation in der heutigen Zeit. Viele verwenden das Standard-Tool, Netscape Messenger, um Nachrichten zu verschicken und zu empfangen. Gerade in der neuesten Version 6 ist Netscape aber nicht besonders performant, und deshalb schauen wir nach Alternativen. Was soll unser Mail-Client können?
Ganz wichtig ist die Verwaltung von Nachrichten in verschiedenen Ordnern, sogenannten Foldern. So behalten Sie die Übersicht, gerade wenn Sie viel elektronische Post bekommen. Netscape beherrscht den Abruf der Nachrichten von einem Server ohne Zwischenprogramm (wie z. B. fetchmail). Das soll unser künftiger Client ebenfalls können. Dabei wäre eine Unterstützung sowohl für das Post Office Protocol (POP) als auch das Internet Message Access Protocol (IMAP) wünschenswert.
Außerdem sollte es möglich sein, mit dem Mail-Client ein Attachment so zu verschicken, dass es beim Empfänger noch lesbar ist. Dabei stellt sich natürlich auch die Frage: Kann der Mail-Client die angehängten Dateien auch anzeigen? Darüber hinaus halten wir nach "Goodies" Ausschau, die das Schreiben und Bearbeiten von Mails einfacher machen.
KMail
Dieses Programm gehört zum KDE-Networking-Paket. Es ist Teil der Arbeitsplatzumgebung – ein kleiner und robuster Mail-Client. kmail unterstützt sowohl lokale Mailboxen als auch POP-Server. Der Versand der Nachrichten kann über SMTP erfolgen oder von einem lokalen Mail Transport Agent (siehe unten) übernommen werden. Eine Unterstützung für IMAP-Mailboxen ist laut FAQ auf der kmail-Homepage bisher nicht geplant, obwohl die Entwickler daran arbeiten, dies in einer späteren Version (nach KDE 2.1) zu realisieren.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein wenig Ordnung in die eingehende Mail-Flut zu bringen. Schauen Sie unter Datei/Filter.... Die Einstellungen sind – ähnlich wie beim Netscape Messenger – sehr fein abzustimmen und führen bei richtigem Einsatz zu einem zufriedenstellenden Ergebnis.



