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Funktionsmonster perfekt im Griff

WordPerfect Office 2000 Workshop

Master-Layout

Zum Abschluss nun noch, wie versprochen, zu den "Master-Layouts", von denen Sie sich zu Beginn des Workshops eins aussuchen mussten. Ein Master-Layout ist nichts anderes als eine Sammlung von Layouts plus einem Hintergrund. Sie können ein neues Master-Layout erstellen, indem Sie nach dem Start von Presentations im PerfectExpert den Punkt Presentations-Master auswählen. Nun können Sie, genau wie bei einer normalen Präsentation, den Hintergrund und die Layouts bearbeiten. Der automatisch geöffnete PerfectExpert hilft Ihnen dabei.

Dies war der letzte Teil unseres fünfteiligen Workshops zu WordPerfect Office 2000. Dabei konnten wir natürlich nicht alle Punkte ausführlich ansprechen. Ich haben aber versucht, mich auf die Dinge zu konzentrieren, die im Handbuch schlecht oder gar nicht angesprochen werden oder mit denen viele Anwender Probleme haben. Viele komplexe Dinge, wie die Datenbank Paradox, die eingebaute Skriptsprache "PerfectScript", mit der Sie sogar kleinere Zusatzprogramme schreiben können, oder den Terminplaner CoreCentral, konnten aus Platzmangel leider nicht behandelt werden. Als weitere Hilfe-Quellen sei deshalb auf die im LinuxUser regelmäßig erscheinende "Büroklammer" und die im Handel erhältlichen Bücher verwiesen. Wie schon beim Vorgänger WordPerfect 8 lassen sich die Werke für die Windows-Version, wenn auch z. T. in etwas eingeschränkter Form, auch für die Arbeit mit der Linux-Version des Office-Pakets verwenden.

Interaktiv 

Auch unter Presentations haben Sie die Möglichkeit, einem Objekt eine sog. "Aktion" zuzuweisen. Auf diese Weise können Sie z. B. beim Ablaufen der Präsentation auf einen Kreis klicken, der dann automatisch eine Audio-Datei abspielt. Um einem Objekt eine solche "Aktion" zuzuweisen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Kandidaten und wählen dann aus dem Kontextmenü Schnellverknüpfung. Nun können Sie eine Aktion aus den entsprechenden Listen auswählen, die bei einem Klick auf das Objekt ausgelöst werden soll. Mit diesen Funktionen ist es im übrigen auch möglich, interaktive CD-ROMs zu gestalten.

Richtig präsentieren 

Wie schon beim Workshop zu StarOffice sollen hier noch einmal ein paar Regeln aufgezählt werden, die Sie beim Erstellen einer Präsentation beachten sollten. Da viele Fehler immer wieder auftauchen, kann man diese Punkte nie oft genug wiederholen:

  • Setzen Sie Objekte wie Animationen oder Grafiken in Maßen ein. Wild rotierende Texte oder sich während der gesamten Präsentationsdauer drehende Logos sollten unterbleiben.
  • Vermeiden Sie viele und vor allen Dingen bunte Farben. Sofern Sie nicht auf einer Karnevalsveranstaltung eine Vorführung haben, sollten Sie wenige, dezente Farben einsetzen. Achten Sie darauf, dass der Text immer gut lesbar bleibt und sich vom Hintergrund abhebt.
  • Setzen Sie die Funktionen, die Aktionen auslösen (vgl. "Interaktiv") vorwiegend bei interaktiven Präsentationen ein, wie z. B. auf CD-ROMs. Achten Sie dabei darauf, dass die Schaltflächen möglichst selbsterklärend sind und die Verknüpfungen dahinter nicht ins Leere führen.
  • Verwenden Sie Sounds nur, wenn sie auch wirklich benötigt werden. In allen anderen Fällen kratzen Sie am Nervenkostüm der Zuschauer.
  • Verwenden Sie eine Kopf- und eine Fußzeile, in der das Thema der Präsentation, die Foliennummer und das Datum des Vortrages vermerkt sind.
  • Achten Sie darauf, dass der Zuschauer Ihre Präsentation stets nachvollziehen kann und dass er immer weiß, wo Sie sich in Ihrer Gliederung befinden.
  • Visualisieren Sie komplexe Abläufe anhand von Grafiken oder kleinen Animationen.
  • Verwenden Sie eine gut lesbare Schriftart, wie z. B. Times oder Arial. Als Schriftgröße haben sich 24 Punkt bewährt, für Überschriften sind 44 Punkt besser geeignet.
  • Überladen Sie Ihre Folien nicht – fügen Sie lieber eine weitere ein. Allerdings sollten Sie Folien mit zu wenig Inhalten (Faustregel: mindestens drei Stichpunkte) ebenso vermeiden.

Infos

[1] Corel Linux-Homepage: http://linux.corel.com 

[2] Deutsche Corel-Homepage: http://www.corel.de 

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Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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LinuxUser 06/2012

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