Terminplaner für den Desktop

Ordnung im Chaos

Spätestens dann, wenn das persönliche Umfeld extrem sauer reagiert, weil man schon wieder einen wichtigen Termin, etwa der Geburtstag der eigenen Mutter oder ein wichtiges Geschäftsessen mangels Organisation schlichtweg vergessen hat, ist es höchste Zeit, dass etwas mehr Ordnung in das alltägliche Terminchaos kommt. Neben der konventionellen Lösung, einmal pro Jahr in eine Buchhandlung zu gehen und dort einen aktuellen Terminkalender aus Papier zu erwerben, gibt es im Zeitalter der Mikrochips natürlich auch eine entsprechende elektronische Alternative.

Wenn der Entschluss gefasst ist, dass der Linux-Rechner fortan die anfallenden Termine verwalten soll, stellt sich die Frage, welches Desktop-Programm sich für diesen Zweck am besten eignet. LinuxUser stellt Ihnen einige Terminplaner, Kalender und Organizer für den X11-Desktop vor.

Mobile Assistenten

Wer viel unterwegs ist, wird sich möglicherweise einen Persönlichen Digitalen Assistenten (PDA) oder gar einen Tastatur-Handheld-PC zulegen. Diese mobilen Zwerge vollbringen zwar inzwischen wahre Wunder, den klassischen Einzelplatz-Rechner ersetzen Sie aber deswegen noch lange nicht. Vielmehr fungieren sie in der Regel als eine Art verlängerter Arm für heimische Desktop-Anwendungen, in unserem Falle also Terminverwaltungs-Software unter Linux.

PIMs oder Groupware?

Terminplaner kommen heutzutage in der Regel nicht als isolierte Anwendungen daher, sondern sind normalerweise Bestandteil einer Sammlung von elektronischen Helfer-Werkzeugen für die effizientere Organisation des Office-Alltags. Handelt es sich bei einem solchen Office-Bundle um Anwendungen, die sich in erster Linie für die bessere Organisation des privaten und beruflichen Alltags einer einzelnen Person eignen, spricht man häufig auch von Persönlichen Informations-Managern.

Solche PIMs bestehen meist aus einer Termin- und Aufgabenverwaltung, einer Adressdatenbank und in selteneren Fällen einem E-Mail-Client-Programm. Wurde die Anwendung dagegen konzipiert, damit sich ganze Organisationen oder andere häufig miteinander interagierende Personengruppen besser aufeinander abstimmen können, dann verwendet man meist von dem Begriff Groupware. In diesem Artikel beschränken wir uns bewusst auf die Vorstellung einiger PIMs, die auf dem heimischen Linux-Desktop für Ordnung sorgen können.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Linux & Palm synchron
    Ein wichtiges Design-Kriterium des Palm-PDAs ist, dass er regelmäßig auf die Kooperation mit einem leistungsstarken Rechner zurückgreift. Eine regelmäßige Synchronisation der Daten des mobilen Organizers mit dem heimischen Linux-Rechner stellt sicher, dass keine essentiellen (Termin-) Daten auf der Strecke bleiben. Dieser Artikel stellt Ihnen einige dieser Palm-Synchronisations-Tools für Linux vor.
  • Palms synchronisieren mit Suse 9.3
    Wer einen PalmOS-basierten PDA besitzt, muss ihn mit seinem PC synchronisieren können – schon allein des Backups wegen. J-Pilot oder Kontact helfen dabei, aber ganz von allein lassen sie sich selten zur Synchronisation überreden: Etwas Handarbeit ist angesagt.
  • Palmtops mit dem Computer synchronisieren
    Wer auf der Höhe der Zeit ist, notiert Termine und Telefonnummern im PDA. Besitzer eines solchen Taschencomputers mit PalmOS übertragen ihre Daten mit grafischen Programmen leicht auf den Linux-PC.
  • K-tools
    In dieser Rubrik stellen wir Monat für Monat Tools vor, die sich bei der Arbeit unter KDE als besonders nützlich erweisen, eine Aufgabe erfüllen, die sonst geflissentlich unbeachtet bleibt, oder einfach nur zu den netten Dingen im Leben gehören, die man – einmal entdeckt – nicht mehr missen möchte.
  • Palm und Linux verbinden
    Palm Pilots haben seit ihrem Erscheinen auf dem Markt viele Freunde gefunden, nicht zuletzt dank der Möglichkeit, Daten mit dem heimischen PC abzugleichen. Dieser Artikel gibt eine Übersicht, was die Kombination Palm / Linux-PC zu leisten vermag.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 06/2017: System im Griff

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Anfänger Frage
Klaus Müller, 24.05.2017 14:25, 1 Antworten
Hallo erstmal. Habe von linux nicht so viel erfahrung müsste aber mal ne doofe frage stellen. A...
Knoppix-Live-CD (8.0 LU-Edition) im Uefiboot?
Thomas Weiss, 26.04.2017 20:38, 2 Antworten
Hallo, Da mein Rechner unter Windows 8.1/64Bit ein Soundproblem hat und ich abklären wollte, o...
Grub2 reparieren
Brain Stuff, 26.04.2017 02:04, 5 Antworten
Ein Windows Update hat mir Grub zerschossen ... der Computer startet nicht mehr mit Grub, sondern...
Linux open suse 2,8
Wolfgang Gerhard Zeidler, 18.04.2017 09:17, 2 Antworten
Hallo.bitte um Hilfe bei. Code fuer den Rescue-login open suse2.8 Mfg Yvo
grep und sed , gleicher Regulärer Ausdruck , sed mit falschem Ergebnis.
Josef Federl, 15.04.2017 00:23, 1 Antworten
Daten: dlfkjgkldgjldfgl55.55klsdjfl jfjfjfj8.22fdgddfg {"id":"1","name":"Phase L1","unit":"A",...