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Termine im Griff

01.02.2001

Wandkalender, Adressbuch und Notizblock sind noch die am häufigsten benutzten Mittel, seine Termine, Aufgaben und Adressen zu organisieren. Vieles davon können Sie inzwischen mit Ihrem Computer lösen – und während Ihr Wandkalender nicht klingelt, wenn Sie gerade Ihr erstes Rendevouz verpassen, weckt Sie der heimische Rechner mit sanfter Musik oder blitzt wütend mit dem Bildschirm.

Auch die die elektronischen Notizbücher, PDAs oder Personal Digital Assistants genannt, werden immer beliebter. Um die Termine, Adressen und Telefonnumern auch auf dem heimischen PC präsent zu haben, liefern die PDA-Hersteller Programme mit, die einen Abgleich mit den Office-Anwendungen des großen Bruders erlauben – natürlich nur für Windows.

Wir möchten Ihnen in diesem Heft zeigen, wie Sie in Zukunft ohne Zettelwirtschaft Ihre täglichen Aufgaben am PC vereinfachen und auch Ihren kleinen Assistenten an Linux anbinden können.

Auf den nächsten Seiten finden Sie unseren Organizer-Workshop, in dem wir die wichtigsten Organizer-Programme unter Linux vorstellen und erklären, wie man mit ihnen arbeitet. Ab Seite 24 geht es dann um die Anbindung der PDAs an den Linux-PC, die Installation und Synchronisation mit Palm-Geräten dient uns hier als Beispiel. Wer die gewohnten Windows-Programme weiter verwenden will oder gar muss, weil sein PDA noch keine Linux-Unterstützung hat, findet ab Seite 30 viele Tipps und Tricks, die Windows-Software im Emulator laufen zu lassen und den PDA mit Microsoft Outlook abzugleichen.

Auf den Seiten 35 und 36 haben wir eine kleine Übersicht der für diesen Schwerpunkt getesteten Geräte abgedruckt, mit den entsprechenden technischen Daten.

Eine etwas andere Termin- und Aufgabenverwaltung stellen wir Ihnen am Ende unseres Schwerpunkts ab Seite 36 vor: Mit Organize@Web können Sie alle Daten mit einem Browser verwalten und haben zudem eine Synchronisations-Möglichkeit zu Palm-PDAs.

Die Auswahl der Geräte beschränkte sich übrigens auf die verbreiteten Modelle von Palm und Psion – von Agenda und Casio standen uns bis Redaktionsschluss leider keine Testexemplare zur Verfügung.

PDAs mit Linux-Portierungen wie den iPAQ von Compaq haben wir bewusst nicht im Rahmen dieses Schwerpunkts berücksichtigt. Zwar ist er auch mit Windows-CE erhältlich, viel interessanter ist aber das laufende Linux-System. Leider fehlen momentan noch die PDA-Anwendungen in diesem Bereich, wir werden Ihnen aber den iPAQ zusammen mit anderen Linux-PDAs wie zum Beispiel den VTech Helio in einer späteren Ausgabe kurz vorstellen.

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Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

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LinuxUser 06/2012

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