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Gnomogram

News und Programme rund um GNOME

Gtetrinet

Eigentlich ist ein weiterer Tetris-Klon nichts, worüber es sich zu schreiben lohnen würde, aber Gtetrinet [6] kann mehr als normales Tetris. Mit Gtetrinet ist über einen Tetrinet-Server ein Spiel mit bis zu fünf anderen Spielern möglich, wobei je nach Server etwas andere Regeln gelten. Ähnlich wie mit vernetzten Gameboys kann man "pure" spielen: Wenn man in diesem Modus zwei oder mehr Zeilen auf einmal vervollständigt, werden bei allen Gegnern ein bis vier Zeilen hinzugefügt. Die gleichen Regeln gelten auch im normalen Modus, aber zusätzlich gibt es dort noch Spezialblöcke, die zum Angriff oder zur Verteidigung benutzt werden können. Solche Blöcke können zum Beispiel das eigene Feld leeren oder dem Gegner zufällig verteilte Blöcke in sein Spielfeld setzen. Sie können unter Angabe der Spielernummer angewendet bzw. mit der Taste [D] gelöscht werden.

Eine Liste von Tetrinet-Servern sowie allgemeine Informationen zum Spiel findet man unter [7]. Es arbeiten allerdings nicht alle Server mit Gtetrinet zusammen; manche bestehen auf besonderen Clients wie Tetrifast. Auf dem Server kann man im Partyline-Fenster mit den anderen Spielern chatten und verschiedene Spiele wählen, wobei IRC-Kommandos, die man mit dem Kommando /help auflistet, verwendet werden. Der erste Spieler in einem Spiel wird jeweils Moderator und kann das Spiel starten und beenden. Außerdem können sich Spieler zu Teams zusammenschließen: In diesem Fall wird in der Winlist anstatt des eigenen der Name des Teams genannt. Für jedes Spiel kann man, je nachdem, wie lange man "am Leben" bleibt, ein bis drei Punkte erhalten, so dass es einige Zeit dauern kann, bis ein Einzug in die Winlist erfolgt. Auch während des Spiels ist es mit der Taste [T] möglich, mit den anderen Spielern zu reden, was sich aber bei der ständig steigenden Geschwindigkeit nicht empfiehlt.

gtetrinet.png

Das Spiel ist praktisch gewonnen

Solfege

Wer Musik macht, wird nicht daran vorbei kommen, sich früher oder später mit den Grundlagen auseinander zu setzen – dazu gehört auch die Fähigkeit, bestimmte Intervalle bzw. Töne und Rhythmen zu erkennen. Solfege [8] ist ein Programm für GNOME, mit dem man das musikalische Gehör trainieren kann, wobei sich die Übungen von Dreiklängen bis zu Zwölftonleitern erstrecken.

Das Programm ist in Python geschrieben, weshalb man die Pygnome- [9] bzw. Pygtk-Bindings [9] und natürlich Python [10] selbst installieren muss. Alle Töne werden über MIDI ausgegeben; aber auch ohne MIDI-Unterstützung auf der Sound-Karte lassen sich alle Übungen über Timidity [11] abspielen – Timidity konvertiert die MIDI-Informationen in das wav-Format und gibt diese an die Sound-Karte weiter. Die MIDI-Einstellungen kann man unter Datei/Einstellungen/Sound Setup finden, wo sich gegebenfalls auch das MIDI-Device verändern lässt. Gerade für den Einsatz in Schulen ist interessant, dass Solfege über soganannte "Lesson-files" erweitert werden kann: In diesen Lesson-files können einzelne Übungen definiert werden, wobei auf die Notation von Lilypond [12] zurückgegriffen wird. Insgesamt ist Solfege ein sehr nützliches Programm, um das eigene Gehör zu schulen, auch wenn die Oberfläche teilweise etwas gewöhnungsbedürftig ist.

solfege.png

Um alle Tonarten am Klang zu erkennen, bedarf es einiger Übung

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LinuxUser 05/2014

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