Ein wichtiges Design-Kriterium des Palm-PDAs ist, dass er regelmäßig auf die Kooperation mit einem leistungsstarken Rechner zurückgreift. Eine regelmäßige Synchronisation der Daten des mobilen Organizers mit dem heimischen Linux-Rechner stellt sicher, dass keine essentiellen (Termin-) Daten auf der Strecke bleiben. Dieser Artikel stellt Ihnen einige dieser Palm-Synchronisations-Tools für Linux vor.
Das am häufigsten verwendete Programmpaket für die Verbindung zwischen PalmPilot und Linux ist Pilot-link. Dieses besteht aus einem ganzen Bündel von Einzelprogrammen und bietet für alle wichtigen Aufgaben des PalmPilot-Besitzers ein entsprechendes Linux-Tool. Die Programme lassen sich von der Kommandozeile aus unter Angabe von zusätzlichen Parametern starten. Es gibt aber auch einige grafische X11-Anwendungen, die unter Rückgriff auf die Pilot-link-Konsolenwerkzeuge eine Datensynchronisation mit dem PalmPilot ermöglichen. Mehr dazu weiter unten in diesem Artikel. Eine Zeit lang war es um das Pilot-link-Paket auf der Entwicklungsseite recht ruhig geworden. Inzwischen wird jedoch wieder aktiv an Erweiterungen und Verbesserungen gearbeitet. Momentan wird auf dem aktuellen CVS-Server von Pilot-link (http://cvs.gnu-designs.com/cgi-bin/vcvs/viewcvs.cgi/pilot-link/?cvsroot=Open+Palm+Group) gerade an der Version 0.95 gearbeitet.
Pilot-link
Im folgenden beschreibe ich zwar die Installation des Pilot-link-Quellpakets für Red Hat. Gerade als Linux-Neuling sollten Sie jedoch im Zweifelsfall die Installation eines für Ihre Distribution erzeugten Binärpakets vorziehen, also z. B. in Debian´s deb– oder in einem der distributionsspezifischen rpm-Formate. Auf den aktuellen Distributionen befindet sich zwar in der Regel noch die Vorgängerversion 0.9.3, diese kann aber ohne Einschränkungen eingesetzt werden. Installieren lassen sich diese Binärpakete wie gewohnt z. B. folgendermaßen:
apt-get install pilot-link.0.9.3.deb
oder mit
rpm -i pilot-link.0.9.3.rpm
Die genauen Dateinamen entnehmen Sie bitte zuvor Ihrer Distribution.
Installation über die Quellen
Entpacken Sie bitte zuerst das Tar-Archiv mit
tar xvfz pilot-link.0.9.5.tar.gz L:Nach dem Wechsel in das dabei entstandene Verzeichnis <I>pilot-link.0.9.5<I> folgt der übliche Dreischritt
./configure make su (+Root-Passwort) make install
Wenn Sie die Software an einer anderen Stelle als /usr/local/ installieren wollen, dann müssen Sie dies dem configure-Skript als Argument übergeben, z. B.:
configure --prefix=/usr/pilot
Bevor Sie das Paket mit make install installieren, sollten Sie die übersetzten Programme lokal testen. pilot-xfer (siehe unten) eignet sich vermutlich am besten dazu.
Conduits
Die meisten Programme arbeiten wie Conduits, d. h. sie übertragen Daten zwischen dem Palm und dem Arbeitsplatzrechner. Palm Inc. hat verschiedene Typen von Conduits definiert. Die einfachste Art kopiert Daten schlicht in einer wählbaren Richtung zwischen Palm und Arbeitsplatzrechner. Die intelligentere Variante vergleicht einzelne Datensätze und kopiert lediglich die für die Gegenseite neuen oder veränderten Datensätzen zwischen Palm und Workstation. Im Pilot-link-Paket finden Sie beide Varianten. In der Regel melden sich die Programme nach ihrem Start mit der Aufforderung, den Palm in das Cradle zu stellen und den Hotsync-Button zu drücken. Die wichtigsten Einzel-Programme sollen nun vorgestellt werden.
Physikalische Verbindung
Vor dem Datenaustausch muss die Entscheidung gefällt werden, auf welche Art die Kommunikation zwischen Palm und Linux-Rechner realisiert werden soll. Die Kontaktaufnahme kann auf dreierlei Weise hergestellt werden: seriell, per USB oder via IrDA. In den meisten Fällen wird der Datenaustausch mit einem Linux-Rechner über einen seriellen Anschluss realisiert werden. Dabei wird entweder das Kabel des Cradles oder ein entsprechendes Ersatzkabel verwendet. USB gewinnt zunehmend an Bedeutung. Für den Palm gibt es mittlerweile Cradles mit einem USB-Stecker statt dem seriellen Stecker (9-Dsub), oder auch Seriell-auf-USB-Adapter (Der Visor von Handspring kommt gleich mit USB). Im Gegensatz zu den bisher genannten Verbindungsarten funktioniert IrDA kabellos. Unter Linux existieren dafür zwei Software-Pakete mit unterschiedlichen Aufgabengebieten. Während openobex sich lediglich mit dem Transfer von Objekten, gemeint sind hier Dateien, befasst, ermöglicht der Linux-IrDA-Stack generell die Kommunikation via IrDA. Doch nun zur Vorstellung der einzelnen Kommandozeilen-Tools des Paketes Pilot-link.
pilot-xfer
Mit pilot-xfer kann man .prc– und .pdb-Dateien auf den PalmPilot herunterladen und installieren. Außerdem kann man sich alle Dateien auflisten lassen, die auf dem PalmPilot installiert sind. Es gibt auch eine Sync-, Backup- und Restore-Funktion, die alle Dateien eines PalmPilots sichern bzw. zurückspielen. Als Standardübertragungsgeschwindigkeit wählt pilot-xfer 9600 Baud. Durch Setzen der Environment-Variable PILOTRATE kann das geändert werden, z. B.: PILOTRATE=57600 (Die Geschwindigkeit, maximal 57600 Baud). Der verwendete Port kann mit der Environment-Variable PILOTPORT definiert werden: PILOTPORT=/dev/ttyS1 (Standard-COM 2). Zwar gibt es die Kommandooption zum Setzen des zu verwendeten Devices, aber eine entsprechende Option für die Übertragungsgeschwindigkeit fehlt scheinbar bisher.
Tabelle: Die wichtigsten Parameter des Kommandozeilen-Tools pilot-xfer
Kommando Funktion
pilot-xfer -p /dev/ttyS0 -i Conqueror.prc Installation eines Programms / einer Database-Datei (PalmPilot hängt an COM 1) pilot-xfer -p /dev/ttyC4 -f MemoDB Herunterladen einer Database-Datei (PalmPilot hängt an Port 4 einer Cyclades-Multiport-Karte) pilot-xfer -l Auflistung aller Database-Dateien, der Port aus der Environment-Variable (s. o.) entnommen oder es wird /dev/pilot verwendet pilot-xfer -b mein_backup Backup des PalmPilots in das Verzeichnis mein_backup, wenn das Verzeichnis nicht existiert, wird es angelegt. pilot-xfer -r mein_backup Restore eines Backups aus dem Verzeichnis mein_backup pilot-xfer -v Ausgabe der Versionsnummer. pilot-xfer -h Listet die zur Verfügung stehenden Kommandooptionen auf.
install-memo
Mit install-memo kann man Textdateien als Memo installieren. Der Aufruf
install-memo /dev/ttyS1 -c Personal MeinText.txt
erstellt ein neues Memo in der Kategorie Personal mit dem Inhalt der Datei MeinText.txt
install-user
Mit install-user kann man den User-Namen und die User-ID seines PalmPiloten festlegen und auslesen.
install-user /dev/ttyS1
liest den User-Namen und die User-ID aus.
install-user /dev/ttyS1 "Collin R. Mulliner"
legt neuen User-Namen (Collin R. Mulliner) fest.
install-user /dev/ttyS1 "Collin" 4711
legt neuen User-Namen (Collin) und UserID (4711) fest.
memos
Folgendes Kommando holt alle Memos vom Palm und zeigt diese im Standard-mailbox-Format:
memos /dev/pilot
pilot-addresses
Dieses Kommando ist für den Transfer der Addressdaten zum und vom Palm zuständig. Der Aufruf
pilot-addresses /dev/ttyS0 -w storage.file
holt die Addressdaten vom Palm und schreibt diese in eine Linux-Datei.
Umgekehrt können Sie mit
pilot-addresses /dev/ttyS0 -r storage.file
Addressdaten von einer Linux-Datei zum Palm schreiben.
Proprietäre Formate
Die meisten (kommerziellen) Desktop-Anwendungen benutzen, unabhängig davon, auf welchem Betriebssystem sie laufen, ein proprietäres Format, um Daten abzuspeichern. Das ist auf dem PalmPilot nicht anders als auf normalen Arbeitsrechnern. Wenn Sie beispielsweise statt dem Standard-mail-Programm auf dem Palm eines der Konkurrenzprodukte verwenden, haben Sie in der Regel nicht mehr die Möglichkeit, die von dem Programm verwalteten Daten mit dem Original-Programm anzusehen oder gar zu bearbeiten. Nicht anders sieht es aus, wenn Sie die Daten auf Ihren heimischen Rechner übertragen haben. Wenn Sie den Original-Palm-Desktop für Kalenderdaten oder Merkzettel verwenden, können diese Daten nicht mit vergleichbaren Desktop-Anwendungen bearbeitet werden. Dies ist eine sehr unbefriedigende Situation. Kalenderdaten möchte bzw. muss man bisweilen mit anderen Kalenderdaten abgleichen (Arbeitsgruppe, o.ä.). Ebenso möchte man natürlich Adressdaten in Textverarbeitungen weiterverwenden oder gar an andere Systeme weiterleiten, beispielsweise an ein Mobil-Telefon. Für mich sind das Gründe, warum ich in der Regel Desktop-Anwendungen nicht benutze, sondern auf der Suche nach Lösungen bin, die mir die Möglichkeit der Mehrfachnutzung von Daten erlauben. Meine E-Mails liegen auf meinem Linux-Server, auf dem ein IMAP-Daemon seinen Dienst tut. Mit einem geeigneten E-Mail-Client kann ich diese jederzeit abrufen und lesen. Die Adressdaten befinden sich in einer Datenbank meines SQL-Servers, auf den auch der Palm Zugriff hat.
Grafische Frontends
Nichtsdestotrotz gibt es auch für Linux eine Reihe von Desktop-Anwendungen, die versuchen dem Anwender das zu geben, was ihm die Desktop-Anwendung von Palm bietet. Diese Programme bieten i. d. R. die Weiterverarbeitung folgender Daten an: Adressen, Kalender, Merkzettel, Aufgaben und E-Mail. Im folgenden stelle ich Ihnen die bekanntesten grafischen Frontends für die Pilot-Synchronisation unter Linux vor.
J-Pilot
J-Pilot (http://jpilot.linuxave.net/) ist eine Desktop-Anwendung, die sich stark an den Palm Desktop von Palm, Inc anlehnt. Wer von diesem Windows-/Mac-Tool kommt, wird sich unter Linux schnell mit J-Pilot anfreunden. Komfortabel ist, dass J-Pilot an diverse Sprachen angepasst wurde, so auch an die deutsche. Darüber hinaus gibt es ein deutsches Handbuch, das Sie hier finden: http://www.henrikbecker.de/jpilot. J-Pilot bietet folgende Features: Kalender, Adressen, Aufgabenliste, Merkzettel, Suchen, Programme installieren, Drucken, Synch, Backup, Plugins. Das Gute an J-Pilot ist, dass durch Plugins der Standard-Funktionsumfang erweitert werden kann. Derzeit werden folgende Aufgaben durch Plugins realisiert: Mails verwalten, Web-Seiten konvertieren, Zeit synchronisieren und Kosten verwalten.
Nützliche Plugins
Die Synchronisierung der Zeit erfolgt via sntp mit einem Zeit-Server. Die Konvertierung von Web-Seiten ist eine besonders interessante Möglichkeiten, Daten mobil zu machen. Es gibt kommerzielle Anbieter wie AvantGo oder Pendragon, die Server-Kapazitäten als MAL-Service anbieten. Hierdurch ist es möglich, gewünschte Web-Seiten mit Neuigkeiten zu abonnieren. Hat man einen account für solch einen Service, wird während des HotSync eine Verbindung zu dem entfernten Server aufgebaut und die individuellen Daten in einer Datei zusammengestellt auf den Palm kopiert. Deren Inhalt kann man mit einem geeigneten Palm-Programm lesen. Für Linux-Anwender wird dieser Service durch das MAL-Plugin verfügbar. Abschließend ein paar abrundende Infos. J-Pilot stützt sich auf die Pilot-Link-Suite, um Verbindungen zu dem PalmPilot zu erstellen. Das Programm wurde nicht, wie der Name vermuten lässt, in Java geschrieben und ist auch keine reine GNOME-Anwendung, wie die Verwendung des GTK+-Widgetset dies suggerieren könnte.
gnome-pilot
Über die Anforderungen einer Desktop-Anwendung für den Palm geht gnome-pilot (http://www.gnome.org/gnome-pilot) eindeutig hinaus. Es bietet professionelle Management-Optionen, wie z. B. das Verwalten mehrerer PalmPilots. Gnome-Pilot besteht aus einem Daemon (gpilotd), der einen oder mehrere Schnittstellen auf Pilot-Verbindungen hin überwacht. Auch gnome-pilot bietet dank seiner Plugin-Fähigkeit zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten. Es beherrscht die Verwaltung von Merkzetteln, die Installation von Programmen sowie Backup, die Synchronisierung von E-Mails aber (wie J-Pilot) auch die Synchronisierung mit einem MAL-Server und den Abgleich mit der Ausgabenverwaltung des Palm (Kosten). Aus dem Gnome-pim-Paket werden weiterhin die Komponenten GnomeCalendar und GnomeCard unterstützt, die die Verwaltung von Kalender- und Adress-Daten bieten (siehe dazu auch den Überblicksartikel zu Terminverwaltungs-Software in diesem Heft). Außerdem gibt es ein Panel-Applet. Es zeigt den Stand der Synchronisation mit Hilfe von Farben. Schließlich können Programme und Dokumente per Drag’n’Drop installiert werden.
PilotManager
Die vermutlich älteste Desktop-Anwendung für die Verwaltung von Palm-Daten auf Unix-Rechnern ist PilotManager (http://www.moshpit.org/pilotmgr/). Glücklicherweise wird sie bislang weitergepflegt. PilotManager betrachtet sich als ein Hotsync-Daemon, ausgelegt für Erweiterungen. Das Programm wurde in Perl geschrieben und verwendet die Tk-Erweiterungen. Conduits stehen zur Verfügung für die Synchronisierung mit verschiedenen Kalendern, Memos, ToDos, E-Mail, Adressbuch, aber auch mit einem Zeit-Server oder einem MAL-Server. Es existieren aber auch Lösungen für das Backup und die Installation. Einmalig sind beispielsweise die Möglichkeiten der Synchronisierung der Adressdaten mit dem BBDB-Adressbuch von Emacs und die Unterstützung für XML.
KPilot
KPilot (http://www.slac.com/pilone/kpilot_home/) ist ein KDE-Programm. Die letzte Version wurde am 21.4.99 veröffentlicht. Dies deutet darauf hin, dass kpilot vermutlich nicht mehr weitergepflegt wird. Nichtsdestotrotz gibt es Anwender, die damit sehr zufrieden sind. KPilot ist vergleichbar mit J-Pilot. Es kann Memos, Addressen, Datei-Installationen und E-Mails verwalten. Auch bei KPilot gibt es eine Plugin-Schnittstelle für Erweiterungen.
ColdSync
Auch mit ColdSync (http://www.ooblick.com/software/coldsync/) können PalmOS-Geräte mit Unix-Workstations synchronisiert werden. ColdSync ist allerdings keine graphische Anwendung. Bemerkenswert ist, dass man mit ColdSync auch Synchronisieren kann, ohne dass man dafür eingeloggt sein muss. Aufgerufen wird das Ganze mit
coldsync -p /dev/ttyS0
Standardmäßig synchronisiert ColdSync den Palm einfach mit einem Backup-Verzeichnis. Nach Möglichkeit führt es einen sogenannten “Fast Sync” durch, d. h. es kopiert nur die Daten von der Workstation auf den Palm, die sich auf der Workstation geändert haben. Entsprechendes gilt natürlich auch in umgekehrter Richtung. Um eine neue Applikation auf dem Palm zu installieren, muss die Datei lediglich nach ~/.palm/install/ kopiert werden. Die ColdSync-Conduits bieten folgende Features: Konvertierung der Palm-Adressbuch-Datenbank in das Format von kab, dem KDE-Adressbuch und zurück. Das Conduit todo-text konvertiert zwischen dem PDB-Format und einfachem Text-Format hin und her. Ebenso wird mit Memos und einer KJots-Datei verfahren. ToDos und Mails können ebenfalls synchronisiert werden.
StarOffice
Wer All-in-one-Pakete liebt und auch besonders an Programmen mit kommerzieller Herkunft Gefallen findet, wird in der Büroanwendung StarOffice (http://www.sun.com/staroffice) vielleicht seine Desktop-Anwendung finden, denn auch diese bietet die Möglichkeit, Daten mit dem Palm zu synchronisieren. Folgende Palm-Daten korrespondieren mit entsprechenden StarOffice-Daten: Aufgaben (Palm) mit Tasks (StarOffice Schedule, siehe auch Artikel über Terminverwaltungs-Software in dieser Ausgabe), Kalender (Palm) mit Events (StarOffice Schedule) und Adressen (Palm) mit Address Book (StarOffice).
jSyncManager
Aus der OS/2-Welt kommt der in Java realisierte jSyncManager (http://warp.idirect.com/). Laut der Selbstdarstellung ist aber jede andere Java-Umgebung ebenfalls geeeignet. Leider habe ich dieses Programm erst kurz vor Redaktionsschluss für diese Ausgabe entdeckt und konnte dieses daher nicht mehr testen. Aber wenn es hält, was es auf der Homepage verspricht, ist dies mein heißer Favorit!
Weitere Alternativen
Neben den hier vorgestellten Programmen gibt es natürlich noch einige andere interessante Desktop-Anwendungen zur Palm-Synchronisation, deren ausführliche Besprechung aber den Rahmen dieses Artikels deutlich sprengen würde. Dazu gehören JetSync (http://mega.ist.utl.pt/~frias/jetsync/), Pyrite (http://pyrite.linuxave.net/pyrite/), früher PalmPython, oder der Linux Palm Desktop von Applixware (http://freshmeat.net/projects/linuxpalmdesktop/homepage/), und es werden sicherlich noch andere hinzukommen.






