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Linux & Palm synchron

01.02.2001 Ein wichtiges Design-Kriterium des Palm-PDAs ist, dass er regelmäßig auf die Kooperation mit einem leistungsstarken Rechner zurückgreift. Eine regelmäßige Synchronisation der Daten des mobilen Organizers mit dem heimischen Linux-Rechner stellt sicher, dass keine essentiellen (Termin-) Daten auf der Strecke bleiben. Dieser Artikel stellt Ihnen einige dieser Palm-Synchronisations-Tools für Linux vor.

Das am häufigsten verwendete Programmpaket für die Verbindung zwischen PalmPilot und Linux ist Pilot-link. Dieses besteht aus einem ganzen Bündel von Einzelprogrammen und bietet für alle wichtigen Aufgaben des PalmPilot-Besitzers ein entsprechendes Linux-Tool. Die Programme lassen sich von der Kommandozeile aus unter Angabe von zusätzlichen Parametern starten. Es gibt aber auch einige grafische X11-Anwendungen, die unter Rückgriff auf die Pilot-link-Konsolenwerkzeuge eine Datensynchronisation mit dem PalmPilot ermöglichen. Mehr dazu weiter unten in diesem Artikel. Eine Zeit lang war es um das Pilot-link-Paket auf der Entwicklungsseite recht ruhig geworden. Inzwischen wird jedoch wieder aktiv an Erweiterungen und Verbesserungen gearbeitet. Momentan wird auf dem aktuellen CVS-Server von Pilot-link (http://cvs.gnu-designs.com/cgi-bin/vcvs/viewcvs.cgi/pilot-link/?cvsroot=Open+Palm+Group) gerade an der Version 0.95 gearbeitet.

Pilot-link

Im folgenden beschreibe ich zwar die Installation des Pilot-link-Quellpakets für Red Hat. Gerade als Linux-Neuling sollten Sie jedoch im Zweifelsfall die Installation eines für Ihre Distribution erzeugten Binärpakets vorziehen, also z. B. in Debian´s deb- oder in einem der distributionsspezifischen rpm-Formate. Auf den aktuellen Distributionen befindet sich zwar in der Regel noch die Vorgängerversion 0.9.3, diese kann aber ohne Einschränkungen eingesetzt werden. Installieren lassen sich diese Binärpakete wie gewohnt z. B. folgendermaßen:

apt-get install pilot-link.0.9.3.deb

oder mit

rpm -i pilot-link.0.9.3.rpm

Die genauen Dateinamen entnehmen Sie bitte zuvor Ihrer Distribution.

Installation über die Quellen

Entpacken Sie bitte zuerst das Tar-Archiv mit

tar xvfz pilot-link.0.9.5.tar.gz
 L:Nach dem Wechsel in das dabei entstandene Verzeichnis <I>pilot-link.0.9.5<I> folgt der übliche Dreischritt
./configure
 make
 su (+Root-Passwort)
 make install

Wenn Sie die Software an einer anderen Stelle als /usr/local/ installieren wollen, dann müssen Sie dies dem configure-Skript als Argument übergeben, z. B.:

configure --prefix=/usr/pilot

Bevor Sie das Paket mit make install installieren, sollten Sie die übersetzten Programme lokal testen. pilot-xfer (siehe unten) eignet sich vermutlich am besten dazu.

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LinuxUser 06/2012

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