Die Groupware lässt sich nutzen, indem man mit einem der üblichen Web-Browser (Netscape, Opera etc.) auf einen Server zugreift, auf dem sich die Software befindet. Der Organize@Web-Server verwaltet die Daten und gestattet den gemeinsamen Zugriff von verschiedenen Stellen in einem Netzwerk. Ein Benutzer kann also von einem x-beliebigen Rechner aus seine Daten einsehen und verwalten, sofern sich der Rechner im entsprechenden Netzwerk befindet und darauf ein Web-Browser läuft. Damit dies möglich ist, muss auf der Server-Maschine natürlich eine Web-Server-Software installiert sein. Unter Linux wird in den meisten Fällen vermutlich Apache der Web-Server der Wahl sein. Apache wird bei fast allen Linux-Distributionen mitgeliefert und normalerweise automatisch installiert.
Laufender Apache
Zur Prüfung, ob die Voraussetzungen für den Einsatz von Organize@Web erfüllt sind, genügt es, mit einem Browser durch die Eingabe der Server-Adresse (Server-Name oder IP-Nummer) den Server aufzurufen. Erscheint nach kurzer Zeit eine Startseite (meistens sind darauf Informationen der jeweiligen Distribution zu finden) im Browser, ist der Web-Server installiert und betriebsbereit. Falls nicht, müssen Sie die Web-Server-Software vor der Installation von Organize@Web aufspielen. Die Installation unterscheidet sich von Distribution zu Distribution stark. Deswegen kann ich an dieser Stelle nicht im Einzelnen darauf eingehen. Die Installationsprogramme der jeweiligen Distributionen (yast, DrakConf, rpm …) können hier aber weiterhelfen.
Installation
Ist die Webserver-Software installiert, können Sie mit der Installation von Organize@Web fortfahren. Sie finden die rpm-Pakete auf unserer Heft-CD oder bei LinuxLand International (http://www.linuxland.de/katalog/03_desktopanw/organiziwebpe/framify). Die Installation der Software geschieht wie bei rpm-Paketen üblich entweder auf der Konsole oder mit einem der zahlreichen Frontends. Dazu wechseln wir in das Download-Verzeichnis und starten die Installation mit
rpm -ivh Organize@WebPersonalEdition-1.0-5.i386.rpm
Ist die Prozedur abgelaufen, dann gibt rpm als Meldung noch den Pfad aus, den er als DocumentRoot-Verzeichnis gefunden hat. Dort werden die zur Ausführung des Programmes erforderlichen HTML-Dateien abgelegt. Es handelt sich dabei um das Stammverzeichnis der Web-Server-Software (z. B. Apache), in dem die Daten liegen, die durch den Zugriff über einen Web-Browser erreicht werden können. Da dieses Verzeichnis sich bei fast jeder Distribution an einer anderen Stelle befindet (z.B. SuSE: /usr/local/httpd/htdocs, RedHat: /home/httpd/html oder ab RedHat 7.0 /var/www/html), findet Organize@Web es nicht immer. Es bietet sich daher an, mit einem kurzen Test zu überprüfen, ob die Installation von Organize@Web gelungen ist.



