Partitionierung

Partitionieren mit einer grafischen Oberfläche.

Die automatische Partitionierung führte dazu, dass 10 Megabyte für /boot einräumt, / (dem Root-Verzeichnis) um die 250 Megabyte und den Rest der Platte in /home und /usr aufgeteilt wurden. Wie bereits erwähnt, bietet Mandrake hier das Tool DiskDrake an, mit dem sich bestehende Windows-Partitionen verkleinern lassen.

Die Qual der Wahl

Nach der Partitionierung der Festplatte können Sie eine Vorauswahl an Pakten treffen. Ein Menü bietet Ihnen verschiedene Punkte, bzw. Sterne mit der Bezeichnung KDE, Gnome oder Communication Facilities an. Über einen zusätzliche Schalter läßt sich die individuelle Auswahl aktivieren. Anschließend wählen Sie jedes einzelne Paket direkt an oder ab.

Verwirrend ist nachwievor der Ansatz, die Paketmengen in Prozent anzugeben, wenn die Menge den verfügbaren Plattenplatz übersteigt. Es wird einfach nicht ganz klar, was genau aus der Auswahl verschwindet, wenn Sie als Benutzer sagen, dass Sie nur 30 Prozent der Pakete installieren wollen. Deshalb ist es in einem solchen Fall immer sinnvoll, die Option Individuelle Paketauswahl zu aktivieren, um die Auswahl noch einmal zu kontrollieren.

Verwirrend die Angabe in Prozent.

Nachdem Sie alles ausgewählt und alle Abhängigkeiten erfüllt haben, drücken Sie einmal beherzt auf Install und los geht es: Je nach Auswahl und Rechnergeschwindigkeit können Sie sich nun anderen Dingen widmen. Bei einem Pentium-II mit 233 MHz und 98 MByte RAM dauerte die Installation aller Pakete von zwei CDs rund eineinhalb Stunden. Dafür waren aber auch anschließend rund 2,8 Gigabyte an Daten auf der Platte.

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