Kein trockenes Weißbrot
Distribution aus Frankreich
Netzwerk
Kein Linux-Rechner ohne Netzwerk. Mittlerweile ist ja das analoge Modem schon fast out. ISDN und neuerdings auch DSL bieten den Anwendern große Bandbreiten zu einigermaßen moderaten Preisen. Trotzdem ist die Modemkonfiguration während der Installation immer noch Standard.
Ein angeschlossenes Modem wurde gefunden, aber leider gibt es keine Provider-Datenbank. Da könnten die Mandrake-Leute den Benutzern immer noch einen kleinen Gefallen tun. So müssen Telefonnummer, Benutzerkennung und Passwort sowie der DNS-Server von Hand eingegeben werden.
Das klassische Netzwerk, sprich ein LAN, kann während der Installation gleich mitkonfiguriert werden. Rechnername und eine IP-Adresse sind schnell eingegeben. In unserem Testrechner wurde die Netzwerkkarte nicht automatisch erkannt. Sie war aber in einem Auswahlmenü, dass dem Anwender angeboten wird aufgelistet und ließ sich so einfach installieren.
Dienste starten
Soll auf einen NFS-Server zugegriffen und NIS-Dienste genutzt werden, dann lassen sich die Dienste als nächstes starten. NFS bedeutet übrigens Network File System. NIS steht für Network Information Services und war früher unter dem Namen Yellow Pages bekannt. Wie in den Gelben Seiten kann man auch beim NIS "nachlesen", wer sich im Netzwerk anmelden darf. Diese Daten werden ebenfalls zentral auf einem Rechner verwaltet. Das hat den Vorteil, dass nicht jedesmal, wenn ein neuer Benutzer hinzugefügt wird oder ein alter entfernt, auf allen Rechner im Netz die Daten geändert werden müssen.



