Instant-Messaging-Dienste wie ICQ sind auch unter Linux in letzter Zeit immer mehr in Mode gekommen. Aus gutem Grund: bei dynamisch vergebenen IP-Adressen funktionieren alteingesessene Protokolle wie talk nicht sehr gut, da die IP-Adresse des Zielrechners bekannt sein muss.
Terminal-Power
CenterICQ läuft – anders als seine bekannteren Mitstreiter kxICQ, Licq und GnomeICU – in einer Terminalemulation, ist also nicht auf das X-Window-System angewiesen. Wer jetzt argwöhnt, das Programm sei "kryptisch" zu bedienen, der irrt: Dem Autor ist ein sehr übersichtliches und leicht zu handhabendes Benutzerinterface gelungen.
Von der CenterICQ-Homepage (http://konst.org.ua/centericq/) holen wir uns zunächst die Quellen des Programms (http://konst.org.ua/eng/software/centericq/download/centericq-3.2.3.tar.gz); diese Datei finden Sie natürlich auch auf der Heft-CD. Damit wir die Quellen übersetzen können, müssen noch folgende Dinge installiert sein:
- der GNU-C++-Compiler,
- die ncurses-Bibliothek sowie
- das ncurses-Development-Paket (ncurses-dev o.ä.).
Plug …
CenterICQ sollte sich ohne Schwierigkeiten mit den folgenden Schritten entpacken, übersetzen und installieren lassen:
tar xzf centericq-3.2.3.tar.gz cd centericq-3.2.3 ./configure make && strip centericq su (root-Passwort eingeben) make install ; exi



