Das Stiefkind DVD
DVD-Support unter Linux steckt noch in den Kinderschuhen. Erschwert wird die Entwicklung durch patentrechtliche Fragen, die es den Open-Source-Entwicklern unmöglich machen, Linux-DVD-Software zu schreiben, ohne sich in die Illegalität zu begeben. Denn die DVD-Algorithmen sind Copyright-geschützt und dürfen ohne Lizenz nicht verwendet werden. Ein Anfang für diejenigen, die es trotzdem mal versuchen wollen, ist die Seite http://www.linuxdvd.org.
Scanner, Drucker & Co.
Die Benutzung von Scannern (Parallel-, SCSI- oder USB-Versionen) ist dank des SANE-Projekts kein Zaubertrick mehr – man sollte sich dennoch vor dem Kauf erkundigen, ob das Objekt der Wahl mit Linux funktionieren wird (siehe SANE-Homepage in der Tabelle). Der Betrieb von Druckern unter Linux stellt jedoch häufig ein Problem dar: Auf Windows abgestimmte GDI-Drucker lassen sich in der Regel unter Linux nur mit viel Aufwand betreiben (wenn überhaupt). Außerdem haben die für Linux verfügbaren freien Treiber sehr oft eine wesentlich geringere Qualität als deren kommerzielle Windows-Pendants. Dies liegt daran, dass von diesen Treibern oft komplizierte bzw. patentierte Verfahren für den Farbabgleich verwendet sind. Hewlett-Packard ist einer der ersten Hersteller der für seine Lexmark-Drucker den SOHO-Sektor (Small Office/Home Office) mit qualitativ hochwertigen Linux-Treibern beliefert.



