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Parallel zum Schwerpunkt "perfekter Linux-PC" hat unsere Schwesterzeitschrift Linux-Magazin einen Notebook-Vergleichstest durchgeführt. Den Testsieger, das Acer TravelMate 737TLV, haben wir uns noch ein mal näher angesehen und die Red Hat-Distribution der aktuellen Heft-CD installiert.

Notebook-Test, Linux-Magazin 01/2001Portabler Testsieger

Notebook einschalten, Heft-CD einlegen, und Red Hats Installationsprozedur zusehen: Alle Komponenten werden auf Anhieb erkannt; nur der Grafikkartenspeicher verschließt sich und muss von Hand angegeben werden.

Aus Faulheit greifen wir zu Red Hats automatischer Workstation-Installation, bei der die Festplatte gelöscht und vom Installationsprogramm partitioniert wird. Dabei geht zwar kurz die Platte in Ruhestellung, so dass wir schon an einen Systemabsturz glauben, doch kurz darauf geht es weiter.

Nach ca. 20 Minuten sind alle Pakete auf der Platte, und im Anschluss an einen Reboot begrüßt uns KDE's Login-Manager: so weit alles klar. Ach ja, vor dem Login stand noch ein kurzer Dialog mit Red Hats Hardware-Erkennungssystem kudzu, das die integrierte PCI-Soundkarte erkannte und korrekt einrichtete.

Nachdem die KDE-2-Pakete von der letzten Heft-CD vielen Lesern Probleme bereitet haben, haben wir noch einmal ein Blick auf den FTP-Server des KDE-Projektes geworfen (ftp://ftp.de.kde.org), und siehe da: Die rpm-Pakete für Red Hat Linux 7.0 sind ausgetauscht worden. Auf der Heft-CD finden Sie nun die aktualisierten Pakete, damit Sie Red Hat 7.0 auf KDE 2.0 "aufrüsten" können.

Test-Ergebnisse

Das Acer-Notebook gehört in die Kategorie der High-End-Geräte, die einen Desktop-PC vollständig ersetzen. Dazu gehören auch zwei große Lautsprecher, die wir bei genauem Hinhören unter dem "Buckel" des Display-Deckels orteten. Damit beschallt das TravelMate sein Gegenüber recht ordentlich und ist deshalb für kleine Präsentationen bestens geeignet. Ein gutes Feature auf der einen, aber der Wermutstropfen auf der anderen Seite ist der TV-Ausgang des Acer. Er ist als S-VHS-Buchse ausgeführt; nur ließ sich der Anschluss unter Linux nicht aktivieren und muss daher als einzige Hardware-Komponente mit "unsupported" bewertet werden.

Das Design ist recht eigenwillig, insbesondere der erwähnte Buckel auf der Rückseite des 15-Zoll-Displays ist ein markantes Erkennungszeichen. Das Diskettenlaufwerk ist in diesem Gerät fest eingebaut, während das 8x-DVD-ROM-Laufwerk in einem Laufwerksschacht sitzt und zum Beispiel gegen einen Zweitakku, eine weitere Festplatte oder ein CD-ROM ausgetauscht werden kann. Externe Laufwerke sind bei diesem Modell nicht vorgesehen.

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