Home / LinuxUser / 2001 / 01 / Zu Befehl

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Manchmal kommen sie wieder – screen

Zu Befehl

Mit <C>screen<C>, Charme und Melone

Sie können in Ihrem Home-Verzeichnis eine Datei .screenrc anlegen, in die Sie bestimmte Wünsche zum Programmverhalten eintragen. Tragen Sie zum Beispiel

startup_message off

ein, dann entfällt die Begrüßung beim Programmstart. Praktisch ist auch die Möglichkeit, sich eigene Kommandos zu definieren. Schreibt man in die .screenrc z. B.

bindkey ^f screen ssh marvin.cologne.de

(und nicht wie in der Man-Page beschrieben bind xy!), wird, wenn im screen-Fenster [Strg-f] gedrückt wird, automatisch ein neuer Screen mit einer ssh-Verbindung zum Rechner marvin.cologne.de aufgemacht. Auf diese Weise können Sie eine Menge nützlicher Aliase definieren. Möchten Sie als Standard-Puffer mehr als die 100 Zeilen haben, können Sie durch einen Eintrag

defscrollback 1000

eine eigene Puffer-Größe festlegen. Ein nettes Feature ist auch die sogenannte vbell_msg. Dazu muss als erstes definiert werden: vbell on, danach die gewünschte Meldung, die erscheinen soll, wenn ein Fenster einen "beep" ([Strg-g]) empfängt, z. B.

vbell_msg "Hallo! Hier piept's!"

Es gibt noch eine ganze Reihe von Tipps und Tricks zu diesem Thema in der sehr ausführlichen Man-Page. Es lohnt sich darüber hinaus, einen Blick in die Default-Konfigurationsdatei /etc/screenrc zu werfen. Wenn Sie noch mehr zum Thema lesen möchten, gibt es bei den meisten Distributionen ein sehr gut geschriebenes README und eine FAQ. Das Verzeichnis, in dem sich diese Dateien befinden, hängt von der Distribution ab. Für Red Hat ist es /usr/share/doc/screen-3.9.5/, für Debian /usr/doc/screen/ und für Mandrake /usr/doc/screen-3.9.5/.

(Tipp: Sie können diese Dateien, wenn sie die Endung .gz haben, also gzip-komprimiert sind, mit dem Programm zless lesen – dies ist z. B. bei Debian Linux der Fall.) Ansonsten gilt:

Send bugreports, fixes, enhancements, t-shirts, money, beer & pizza to screen@uni-erlangen.de

Glossar

Terminalemulation

Das Programm, das für die Bildschirmausgabe zuständig ist, tritt dem System gegenüber als ein Terminal auf. Die Linux-Konsole oder ein Xterm beispielsweise kennen bestimmte Steuersequenzen für Hervorhebung, Cursor-Positionierung etc. Teilweise sind diese echten Hardware-Terminals nachempfunden, z. B. denen vom Typ DEC vt100. Wenn die Umgebungsvariable TERM auf vt100 gesetzt ist, lässt sich das Programm so ansteuern wie ein vt100-Terminal.

Infos

[1] Die Homepage des GNU-Projektes screen ist http://www.gnu.org/software/screen/

[2] Eine schöne Sammlung von Informationen ist unter http://www.math.fu-berlin.de/~guckes/screen/ zu finden.

Der Autor

Heike Jurzik ist am Rechenzentrum der Universität Köln als Administratorin des lokalen News-Servers beschäftigt. Sie arbeitet seit 1996 auf Linux-Systemen. Und weil die Tastatur als Tasteninstrument ausreicht, spielt sie statt Klavier lieber Violine in einem Sinfonieorchester und liest bei Gelegenheit gern ein gutes Buch.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 92 Punkte (3 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...