Funktionsmonster perfekt im Griff
WordPerfect Office 2000 Workshop
Transformationen
Manchmal kann es wünschenswert sein, ein Vektorbild in eine Bitmap-Grafik umzuwandeln. Als Beispiel sei hier die Veröffentlichung einer Zeichnung im Internet genannt. Zu diesem Zweck bietet Presentations im Zeichenmodus unter Extras/Bitmap konvertieren eine Hilfe an. Markieren Sie zunächst alle Objekte, die in eine Bitmap-Grafik umgewandelt werden sollen, und wählen Sie dann die angesprochene Funktion aus dem Menü. Dasselbe funktioniert auch umgekehrt - allerdings mehr recht als schlecht. Je einfacher die Bilder aufgebaut sind, desto bessere Chancen auf ein gutes Transformationsergebnis haben Sie. Um diese Vektorisierungsfunktion anzuwenden, markieren Sie zunächst die Bitmap-Grafik, die sie umwandeln möchten, und wählen anschließend aus dem Menü Extras/Bitmap vektorisieren.
Zum Schluss dieses Teils noch eine kurze Anmerkung zum Speichern von Bildern: Presentations ist in dieser Beziehung relativ flexibel. Falls Sie nur einen Teil Ihrer Grafik speichern möchten, markieren Sie diesen Bereich und wählen Sie in dem vor dem endgültigen Speichervorgang angezeigten Fenster die Option Ausgewählte Objekte. Auf diesem Weg können Sie Presentations auch zum reinen Editieren von Bitmap-Grafiken verwenden. Ignorieren Sie in diesem Fall einfach alles, was mit den Vektorgrafiken zu tun hat. Achten Sie beim Speichern aber darauf, dass nur Ihre Bitmap-Grafik markiert ist. Sie können übrigens auch Bitmap-Grafiken z. B. im Windows-BMP-Format direkt über den Perfect Expert öffnen. Allerdings fügt Presentations in diesem Fall die geöffnete Bitmap-Grafik auch automatisch in ein neues, leeres Zeichenblatt ein.
Zusatzwerkzeuge
Im Menü Extras finden Sie einige nette Zusatzfunktionen, die teilweise sogar sowohl auf Bitmap- als auch auf Vektorgrafiken anwendbar sind.
"Blitz 3D" erzeugt z. B. aus dem ausgewählten 2D-Objekt ein dreidimensionales. Ebenfalls lustig ist "Quickwarp". Diese Funktion presst die ausgewählten Objekte in eine andere Form. Markieren Sie dazu einmal das im Artikel entworfene Gesicht und rufen dann Extras/Quickwarp auf. Eine weitere interessante Möglichkeit bietet die Funktion Text um Objekte herumzulegen. Damit kann ein Text sich z. B. an einer Linie "entlangschlängeln". Auch hierfür ein Beispiel: Erstellen Sie einen Kreis und, davon getrennt, ein Textobjekt mit beliebigem Inhalt. Markieren Sie nun beide Objekte. Achten Sie darauf, dass Sie dabei nur diese beiden markieren. Wählen Sie nun Extras/Text um Objekte herumlegen und entscheiden Sie sich für eine Ausrichtungsart. Nun wird sich der Text auf die von Ihnen gewünschte Weise an den Kreis "anschmiegen".
Ebenfalls in diesem Menü finden Sie Funktionen, die z. B. die Helligkeit oder die Schärfe eines Bildes oder auch einzelner Objekte verändern.
Das war ein kleiner Streifzug durch die Zeichenfunktionen von Presentations. Sie wurden hier etwas ausführlicher behandelt, da sie zum einen im Handbuch meines Erachtens zu Unrecht etwas wenig Beachtung finden und zum anderen, weil sie die Grundlage für unseren nächsten Workshop-Teil bilden: dem eigentlichen Präsentationsprogramm.
Infos
[1] Corel Linux-Homepage: http://linux.corel.com
[2] deutsche Corel-Homepage: http://www.corel.de



