News und Programme rund um GNOME

Gnomogram

GNOME und GTK als Programmbasis von GNOME haben in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Inzwischen gibt es Programme für fast jede Aufgabe und täglich kommen neue hinzu. In der Rubrik Gnomogram wollen wir jeden Monat die Perlen unter den GNOME-Tools vorstellen und über die neuesten Gerüchte und Informationen zu GNOME berichten.

GNOME-Foundation-Wahlen beendet

Anders als die US-Wahlen lief die Wahl der elf Direktoren des GNOME Foundation Board problemlos und ohne größere Überraschungen ab. Natürlich sind Miguel de Icaza und Federico Mena Quintero, die Begründer von GNOME, genauso Mitglieder des Boards wie Havoc Pennington und Owen Taylor, die an vielen Grundlagen wie Gconf bzw. GTK arbeiten. Außerdem wurden Bart Decrem, der maßgeblich an der Entstehung der GNOME Foundation mitgearbeitet hat, Maciej Stachowiak, ein wichtiger Nautilus-Hacker, Dan Mueth, Koordinator der GNOME-Dokumentation und John Heard, verantwortlich für die Zusammenarbeit zwischen Sun und GNOME, gewählt. Erfahrung mit Organisationen wie der GNOME Foundation steuern zusätzlich Jim Gettys und Daniel Veillard bei. Dem einzigen deutschen Kandidaten, Martin Baulig, fehlten leider wenige Stimmen, wodurch das Board etwas unterbestückt mit Europäern bleibt. Insgesamt sind aber sehr qualifizierte Direktoren gewählt worden, und es bleibt zu hoffen, dass alle Probleme, welche die Zukunft bringen mag, vom GNOME Foundation Board gemeistert werden können.

Kylix für GNOME

Laut [1] wird Borland die Quellen seiner Delphi- (und später C++-) Entwicklungsumgebung Kylix zumindest der GNOME Foundation offenlegen und Kylix um GNOME-Unterstützung erweitern. Außerdem wird Borland dem GNOME Advisory Board beitreten und an Bonobo mitarbeiten; auch Kylix soll langfristig Bonobo unterstützen. Ob Kylix Open Source oder Freie Software wird steht noch nicht fest - es ist aber zu erwarten, dass nicht die komplette Entwicklungsumgebung, sondern nur CLX (die Library, auf der mit Kylix entwickelte Programme basieren) frei lizensiert wird. Wann Borland aber tatsächlich etwas in dieser Richtung realisiert, bleibt abzuwarten; es gab dazu bis zum Redaktionsschluss keine offizielle Stellungnahme.

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